Di., 21.08.2018

Dank an Bernhard Frahling Ein Leben für die Heimat

Der Vorsitzende des Heimatvereins Alfred Heptner (r.) und Alfred Kühlkamp bedankten sich bei Bernhard Friedrich Frahling (l.) für sein jahrzehntelanges Engagement im Heimatverein.

Der Vorsitzende des Heimatvereins Alfred Heptner (r.) und Alfred Kühlkamp bedankten sich bei Bernhard Friedrich Frahling (l.) für sein jahrzehntelanges Engagement im Heimatverein. Foto: Karl Kamer

Borghorst - 

Bernhard Friedrich Frahling hat sich von Jugend an für die Heimatgeschichte interessiert. Bereits nach seiner Schulzeit kam der junge Mann zum Heimatverein. Dort sammelte er seine Erfahrungen. „Es war die schönste Zeit in meinem Leben. Es hat mir von Anfang an riesigen Spaß gemacht, mit den alten Leuten zu kommunizieren“, sagt der 90-Jährige jetzt in einem Gespräch mit dem Vorsitzenden des Heimatvereins Alfred Heptner und Alfred Kühlkamp.

Von Karl Kamer

Die Heimatfreunde bedankten sich bei dem Borghorster Urgestein für sein jahrzehntelanges Engagement in dem Verein. Frahling pflegte die plattdeutsche Sprache, schrieb zahlreiche Dokumentationen zur Borghorster Geschichte, verfasste Gedichte und Lieder, organisierte Ausstellungen im Heimathaus. Jetzt übergab der Senior dem Heimatverein eine umfangreiche Sammlung von Dokumentationen und seine drei selbst geschriebenen Bücher „Westfalen – Blut“, „Leben – Erleben – Überleben“ und ein Gartenbuch.

In seinem ersten Buch schreibt der Senior von seiner Liebe zur Sprache und Freude an der Natur und Schöpfung. Nachdenklich berichtet er im zweiten Buch „Leben – Erleben – Überleben!“ über den Dienst als Soldat von 1942 bis 1945. In einem Gartenbuch erzählt der Naturfreund von seiner 45-jährigen Arbeit als Initiator und Gründer von vier Regionalgesellschaften innerhalb der deutschen Staudengesellschaft.

Bernhard Frahling war in unzähligen Borghorster Vereinen aktiv. Schon als junger Mann holte er Pokale im Reiterverein. Besonders viel Spaß haben ihm die plattdeutschen Aufführungen in den Theatergruppen in der Landjugend, bei den Wilmsbergern und im Verband der Kriegsbeschädigten gemacht.



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