Mi., 29.08.2018

Vollalarm für die Feuerwehr Textilfabrik in Burgsteinfurt wird in großen Teilen zerstört

Vollalarm für die Feuerwehr: Textilfabrik in Burgsteinfurt wird in großen Teilen zerstört

Lichterloh schlugen die Flammen aus dem Dach des Betriebs an der Goldstraße, in dem technische Textilien unter anderem für Freizeitbekleidung hergestellt werden. Foto: Jens Keblat

Burgsteinfurt - 

An der Goldstraße ist in den frühen Morgenstunden ein Teil der Juteweberei Fischer GmbH &  Co.KG in Brand geraten. Zwei Webhallen brannten in voller Ausdehnung und wurden von den Flammen zerstört, ein Teil es Hallendaches stürzte ein, ein Mitarbeiter wurde bei Löschversuchen verletzt.

Von Jens Keblat

Über die Ursache und Höhe des Schadens konnten zunächst noch keine Angaben gemacht werden, eine Begehung der Brandstelle war gestern nicht möglich. Deshalb wurde die Brandstelle zunächst beschlagnahmt, detaillierter Untersuchungen sollen am Donnerstag folgen.

Um 4.39 Uhr waren die Einsatzkräfte von Freiwilliger Feuerwehr, Rettungsdienst und Polizei zu dem Gebäudebrand an der Goldstraße alarmiert worden. Als die Wehrleute vor Ort eintrafen, waren Flammen und Rauch bereits deutlich sichtbar. 

Fotostrecke: Brand in Lagerhalle

Mit zunehmenden Tageslicht wurde dann das eigentliche Ausmaß des Brands deutlich, dichte Rauchschwaden legten sich stundenlang über Teile von Burgsteinfurt. Rund 80 Einsatzkräfte waren bis zum Mittag unter der Leitung von Wehrführer Dirk Telgmann vor Ort im Einsatz.

Ersten Ermittlungen der Polizei zufolge war am frühen Morgen in einer Halle mit den Arbeiten an den Maschinen begonnen worden. Kurze Zeit später bemerkte ein Angestellter, dass eine Maschine brannte. Derzeit ist unklar, wie diese in Brand geraten konnte.

Schwierigkeiten bereitete der Feuerwehr die Konstruktion des Fabrikdachs, die es unmöglich machte, das Feuer von innen zu bekämpfen.

Dennoch gelang es durch den Einsatz der Drehleiter und Trupps, die sich über das Dach einer benachbarten Halle der Brandstelle nährten, das Feuer zu löschen.

Ein Mitarbeiter des Betriebs musste mit dem Verdacht auf Rauchgasvergiftung in ein Krankenhaus gebracht werden, nachdem dieser erste Löschversuche vor dem Eintreffen der Einsatzkräfte unternommen hatte. Von 5 bis 12.30 Uhr war die Goldstraße im Bereich der Juteweberei komplett gesperrt. Neben den beiden Steinfurter Löschzügen waren auch Kräfte der Feuerwehr Wettringen an den Löscharbeiten beteiligt.



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