So., 16.09.2018

In der und rund um die Nikomedeskirche wird an diesem Wochenende das Stiftsjubiläum gefeiert Party, wo alles anfing

Vor der Nikomedeskirche verfolgten einige Hundert Zuschauer den Großen Zapfenstreich, nachdem sie zuvor in einem langen Zug von der Aloysiuskapelle durch die Innenstadt gezogen waren.

Vor der Nikomedeskirche verfolgten einige Hundert Zuschauer den Großen Zapfenstreich, nachdem sie zuvor in einem langen Zug von der Aloysiuskapelle durch die Innenstadt gezogen waren. Foto: Rainer Nix

Borghorst - 

Mit dem Großen Zapfenstreich begann am Freitagabend die dreitägige Feier der Gemeinde St. Nikomedes zum 1050-jährigen Stiftsjubiläum.

Von Bernd Schäfer

Vorher war bereits ein Gottesdienst an der Aloysiuskapelle gefeiert worden, von dem aus viele der Beteiligten, unter anderem die Borghorster Schützenvereine, in einem Fackelzug zur Nikomedeskirche, wo dann mit der feierlichen Zeremonie begonnen wurde.

Am Samstag (15. September) geht es ab 11 Uhr mit einem Kinderfest auf dem Kirchplatz weiter, für die Großen gibt es ab 14 Uhr im Festzelt Kaffee und Kuchen. Währenddessen können die Kleinen ab 15 Uhr in der Kirche dem Kinderliedermacher Detlev Jöcker lauschen – und bestimmt auch kräftig mitsingen. Höhepunkt des Wochenendes an der Stelle, an der vor über 1000 Jahren mit dem Kloster die Keimzelle Borghorsts stand, ist der Gottesdienst mit Bischof Felix Genn, der um 17.30 Uhr beginnt. Direkt danach, gegen 19 Uhr, beginnt im Festzelt eine Party mit Livemusik von „Impediment“ und „Die Zwillinge Jazzuniversität“.

Für das Jubiläum hat die Gemeinde sogar bei der Rösterei Kater eigenen Kaffee mischen, bei der Destillerie Dwersteg eigenen Likör abfüllen und ein eigenes Bier brauen lassen: Braumeister Johannes Lehmbrock stellt in der kleinen Craft Beer-Brauerei „Geilings Bräu“ sein eigenes Bier her. Und ist ehemaliger Messdiener von Pfarrer Markus Dördelmann. Für das Stiftsjubiläum kreierte Lehmbrock nach alter Tradition ein leicht trübes, naturbelassenes Bier, das acht Wochen lang reifen durfte. „Durch das Stift kam die Versorgungsfrage nach Borghorst und so erst die Landwirtschaft“, erklärt Ralf Uhlenbrock aus dem Pfarreirat, warum die besonderen Lebensmittel durchaus für das Jubiläum stehen. „Regionale Kost war über die Jahrhunderte hinweg logische Notwendigkeit.“

Am Sonntag (16. September) wird um 10.30 Uhr ein Familiengottesdienst gefeiert, anschließend beginnt im Festzelt ein Frühschoppen, der vom Burgsteinfurter Blasorchester begleitet wird. Bei Kaffee und Kuchen erzählen Mitglieder des Heimatvereins ab 14 Uhr an gleicher Stelle Dönekes aus über 1000 Jahren Stiftsgeschichte.



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