Streudienst der Stadt einsatzbereit
Der Winter kann kommen

Steinfurt -

Auch wenn das Thermometer in der Nacht von Donnerstag auf Freitag erstmalig in diesem Herbst unter die Null-Grad-Grenze gefallen ist – der 150-Tonnen-Streusalzberg, der im städtischen Bauhof noch aus dem Vorjahr liegt, musste deswegen nicht angeknabbert werden. „In dieser Saison sind wir noch nicht rausgefahren“, erläuterte Kerstin Timmers als zuständige Fachdienstleiterin. Auch die bei Frostverdacht üblichen Winterdienst-Bereitschaften, bei denen Späher ganz früh am Morgen schauen, ob die Straßen glatt sind, mussten noch nicht angeordnet werden.

Freitag, 16.11.2018, 15:30 Uhr
Der Winterdienst – das Foto stammt aus den Vorjahren – musste in dieser Saison noch nicht ausrücken.
Der Winterdienst – das Foto stammt aus den Vorjahren – musste in dieser Saison noch nicht ausrücken. Foto: Axel Roll

Kerstin Timmers denkt natürlich weiter. „Wir haben alle notwendigen Vorbereitungen getroffen, um auch kurzfristig streuen zu können. Wir können jederzeit fahren.“ Das heißt, die Salzstreuer sind an die Fahrzeuge geschraubt worden, die Bestellungen für das Streusalz rausgegangen. Die Taumittel werden übrigens in Kooperation mit weiteren Nachbargemeinden unter Federführung von Straßen.NRW bestellt. Kerstin Timmers: „So müssen wir nicht selber ausschreiben und günstigere Preise bekommen wir auch noch.“

Mit den Salzresten aus dem Vorjahr käme die Stadt nicht allzu weit, wie die Fachdienstleiterin vorrechnet: „Für einen Streueinsatz in der Stadt kommen schnell zehn bis zwölf Tonnen Salz zusammen.“ Das bedeute, dass nach zehn kalten Nächten der Vorrat am Bauhof aufgebraucht wäre. Aber so weit lassen es die Winterdienstler natürlich nicht kommen.

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