Anmeldefrist endet am 4. Februar
Wagenbauer spucken in die Hände

Borghorst -

Für den gemeinen Karnevalisten ist es noch lange hin – bis zum jährlichen Höhepunkt der Fünften Jahreszeit. Die Wagenbauer unter den Narrenkappenträgern hingegen spucken schon kräftig in die Hände. Um so einen bunten Kamelle-Laster zusammenzubasteln, der dann auch noch beim Rosensonntagsumzug dem feiernden Publikum am Straßenrand besonders ins Auge fällt, braucht es schon ein Zeitchen.

Mittwoch, 21.11.2018, 17:12 Uhr
Die Wagenbauer müssen für den großen Auftritt beim Rosensonntagsumzug schon bald Hand anlegen an ihre rollenden Kreationen.
Die Wagenbauer müssen für den großen Auftritt beim Rosensonntagsumzug schon bald Hand anlegen an ihre rollenden Kreationen. Foto: ar

Insbesondere wenn die Kälte in den Scheunen, wo die Gefährte für ihren großen Auftritt geparkt werden, die Finger klamm werden lässt. Die Vereinigten Schützen als Veranstalter der größten närrischen Freiluft-Party wissen das natürlich und erinnern die Vereine und Gruppen, die beim Umzug mitmachen wollen, schon jetzt daran, sich fristgerecht anzumelden. Der letzte Termin ist der 4. Februar.

Wie die Zugleiter Siegfried Frieler und Jürgen Thier in ihrem Informationsschreiben erläutern, sind auch für den kommenden Lindwurm der Freude zahlreiche Sicherheitsvorschriften zu beachten, damit es auch wirklich bei der Freude bleibt. Verkehrsrechtliche Zulassung, Betriebsgeschwindigkeit, Umfahrschutz, Anhängelast, Verbindungseinrichtung – die Richtlinien bergen einiges an Fachchinesisch, bei dessen Übersetzung die Experten bei den Vereinigten aber gerne helfen.

Ausführliche Informationen zum Anmelde-Prozedere gibt es auf der Homepage der Vereinigten unter www. vereinigte-schuetzen.org. Die sicherheitstechnischen Vorgaben wurden in Kooperation mit Polizei und Ordnungsamt der Stadt in den vergangenen Jahren immer wieder angepasst. Um zum Beispiel die Riesen-Traktoren als Zugmaschinen aus dem Zug herauszuhalten, werden jetzt Oldtimer-Trecker aktiv beworben. Die können unter bestimmten Umständen auf einen Umfahrschutz verzichten.

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