Netzwerkfrauen stellen fast 60 Tannen auf und dekorieren sie
Adventsgefühl für die Innenstadt

Borghorst -

Den Tannenbaum-Engpass durch den trockenen Sommer haben die Borghorster Netzwerk-Frauen schon zu spüren bekommen: „Wir mussten fast 30 Prozent mehr bezahlen als im vergangenen Jahr“, schätzt Beatrix Guddorf.

Sonntag, 25.11.2018, 20:48 Uhr aktualisiert: 25.11.2018, 20:52 Uhr
Das Team der Steinfurter Netzwerkfrauen stellte am Wochenende – verstärkt mit einigen männlichen Mitstreitern – die Weihnachtsbäume in der Borghorster Innenstadt auf und dekorierte sie liebevoll.
Das Team der Steinfurter Netzwerkfrauen stellte am Wochenende – verstärkt mit einigen männlichen Mitstreitern – die Weihnachtsbäume in der Borghorster Innenstadt auf und dekorierte sie liebevoll. Foto: Bernd Schäfer

Aber auch das hat das Team nicht davon abgehalten, der Borghorster Innenstadt ein adventliches Aussehen zu verpassen. Seit Samstag säumen ganz genau 57 Tannenbäume die Fußgängerzone im Herzen von Borghorst, liebevoll mit Kugeln und Schleifen dekoriert.

Zuvor schon hatten die rund zehn Mitgliederinnen des Steinfurter Frauennetzwerks die Deko aus dem Vorjahr einen Abend lang kontrolliert und aufbereitet – und was verloren gegangen war ersetzt. Obwohl Anne Mersch sagt, dass Vandalismus zum Glück kein allzu großes Problem sei und die meisten der geschmückten Bäume die Adventszeit ohne Schäden überstehen, bittet Beatrix Guddorf die Borghorster darum, ein Auge auf den adventlichen Innenstadtschmuck zu haben und mit darauf zu achten, dass er auch in diesem Jahr bis Heiligabend erhalten bleibt.

Das Geld für die Bäume und den Schmuck stammt aus dem Erlös des „feminin“-Frauenflohmarkts, der im Oktober im Martin-Luther-Haus stattfand. Als endlich alle Bäume vor Wind und Wetter gesichert an ihren Plätzen standen und alle roten Kugeln und Schleifen verbraucht waren, blickten die Netzwerkerinnen direkt übers Weihnachtsfest hinaus auf den nächsten Frühling: In den Blumenkübeln der Innenstadt versenkten sie jede Menge Blumenzwiebeln, die bei den ersten warmen Sonnenstrahlen für einen bunten Anblick sorgen werden. „Und natürlich werden wir uns danach auch wieder um die Sommerbepflanzung kümmern“, verspricht Anne Mersch.

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