„Wunschbaumaktion“ im Fotostudio Oskamp
Baum soll viele Wünsche erfüllen

Borghorst -

Jemandem etwas vom eigenen Glück oder Wohlstand abgeben, etwas Wärme in den grauen Alltag einer anderen Familie bringen: Darum geht es auch in diesem Jahr bei der Wunschbaumaktion.

Montag, 26.11.2018, 16:12 Uhr
Mechtild Oskamp, Leonie Frenkert, Christa Uhlenbrock und Reinhard Huesmann.
Mechtild Oskamp, Leonie Frenkert, Christa Uhlenbrock und Reinhard Huesmann. Foto: Oskamp

Zum achten Mal wurde der Wunschbaum im Fotohaus Oskamp an der Münsterstraße aufgestellt. Vom 24. November bis zum 19. Dezember bildet er nicht nur eine nette weihnachtliche Dekoration, sondern ist auch eine Möglichkeit, mit einer Spende dazu beizutragen, dass es viele freudige Gesichter an Weihnachten in den Familien geben kann, für die Geschenke nicht so selbstverständlich sind.

Das Wunschbaumteam der Kirchengemeinde St. Nikomedes ist bereits seit Anfang Oktober mit Hilfe der Borghorster Kindertagesstätten dabei, diejenigen Kinder aufzuspüren, für die es nicht selbstverständlich ist, zu Weihnachten ein Geschenk zu erhalten. Auf diese Weise wurden 34 Kindergartenkinder sowie 38 Geschwisterkinder im Grundschulalter gebeten, einen Wunsch zu benennen und hierfür einen Weihnachtsbaumanhänger zu gestalten.

Wie in jedem Jahr wurden dafür eine Menge unterschiedlicher Spielzeuge benannt. Während im vergangenen Jahr bei den Mädchen noch Barbie-Puppen im Trend lagen, sind es in diesem Jahr Baby-Puppen. Bei den Jungen sind ferngesteuerte Autos und Lego sehr begehrt. Aber auch „kuschelig weiche Bettwäsche von Lilifee“ wird gewünscht oder eine trendige Jogginghose.

Was auch immer – das Wunschbaumteam versucht nach Möglichkeit, den Wünschen gerecht zu werden. Christa Uhlenbrock bedauert, dass es in Borghorst kein Spielwarengeschäft mehr gibt. Trotzdem wird versucht, für die Geschenke auf den lokalen Einzelhandel oder die umliegenden Ortschaften zurückzugreifen.

„Leider können wir nur Borghorst abdecken“ meint Leonie Frenkert-Ghazi. Der Aufwand sei beachtlich und das Team bestehe nur aus vier Personen. Man sei unbedingt auf die Mithilfe und das Engagement der Kindergärten angewiesen. Daher sei die Ausdehnung der Aktion auf das gesamte Stadtgebiet bislang gescheitert.

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