Bescherung im Rittersaal
Elna-Margret zu Bentheim und Steinfurt live als Modeexpertin vor der Kamera

Burgsteinfurt -

Vorweihnachtliche Ruhe strahlt in diesem Moment nur der mit roten Kugeln geschmückte Weihnachtsbaum am Kopfende des Rittersaals aus. „Gestern frisch im Bentheimer Forst geschlagen“, sagt Elna-Margret Prinzessin zu Bentheim und Steinfurt. Um sie herum hektisches Gewusel. Scheinwerfertraversen auf dem Boden, Aluminiumkisten, Kamerastative, mit weiterer Technik vollgepackte Kunststoffwannen – und ein Wust von Kabeln, der sich unten vom Ü-Wagen vor dem Schloss durch die beiden Vorhöfe in den Saal schlängelt. Für Kai Martin, der als Manager Broad­cast Operations das fast 30-köpfige Fernsehteam leitet, bedeutet der eintägige Aufbau keinen Stress. „Ganz im Gegenteil. Das ist eine willkommene Abwechslung vom Studioalltag.“

Mittwoch, 12.12.2018, 17:48 Uhr aktualisiert: 12.12.2018, 21:27 Uhr
Elna-Margret Prinzessin zu Bentheim und Steinfurt ist am heutigen Donnerstagabend live auf Sendung. Sie wird aus dem Steinfurter Rittersaal Geschenkempfehlungen geben.
Elna-Margret Prinzessin zu Bentheim und Steinfurt ist am heutigen Donnerstagabend live auf Sendung. Sie wird aus dem Steinfurter Rittersaal Geschenkempfehlungen geben.

Ähnlich sieht es Gastgeberin Elna-Margret Prinzessin zu Bentheim und Steinfurt. Kann sie am Mittwoch das geordnete Chaos im Rittersaal in aller Gelassenheit betrachten, schlägt am Donnerstag ihre große Stunde. Genau genommen sind es sogar drei. Live wird sie ab 21 Uhr für den Teleshopping-Sender QVC Geschenkempfehlungen geben. Sie ist Expertin für Schmuck, Schuhe und Duftkerzen. Ihr zur Seite werden sechs weitere Produktexperten sitzen. Titel der Sendung: „Schöne Bescherung“.

Es ist nicht das erste Mal, dass die Prinzessin den Rittersaal als Fernsehstudio nutzt. Die „Schöne Bescherung“ hatte im vergangenen Jahr in Steinfurt Premiere . „Und war ein voller Erfolg“, wie QVC-Pressesprecherin Beate Naber betont.

Drei Tage ist Kai Martin mit seinem Team im Schloss. Aufbau, Sendung, Abbau. „Da wir hier im vergangenen Jahr schon produziert haben, sind den Kollegen die Gegebenheiten bekannt, das hilft“, weiß die Hausherrin. Ein bisschen skurril waren dagegen die Drehs für die Werbespots, die in den vergangenen Wochen und Monaten für die „Schöne Bescherung“ im Programm liefen. Die Prinzessin: „Da mussten wir im August die Weihnachtsdeko anbringen. Komplett mit Kunstschnee.“ Und im Hochsommer im Winterpull­over für Weihnachten Werbung machen, ist auch nicht sooo angenehm. „Aber so ist das eben in der Modebranche“, weiß die Prinzessin.

Durchgeputzt werden musste für den Dreh im Rittersaal übrigens nicht. „Am Wochenende haben wir hier die Taufe von unserer Tochter im größeren Rahmen gefeiert“, erzählt die stolze Mutter. Die Kleine heißt übrigens Wilhelmina.

Sie wird ihr erstes Weihnachten mit Bruder Jonathan, Papa und Mama nicht im Schloss, sondern in Arosa in der Schweiz feiern. „Die Ferien liegen so günstig, da haben wir uns überlegt wegzufahren“, erläutert die Prinzessin. Auch in der Schweiz soll es natürlich eine schöne Bescherung geben. Nur ohne Fernsehkameras. . .

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