Benefizkonzert von Collegium musicum, Friedensklang und MGV Borghorst
Schlussakkord zum Stiftsjubiläum

Borghorst -

Das war ein wahrlicher Spagat, den die engagierten Macher und vor allen Dingen alle Ausführenden bei dem adventlichen Benefizkonzert am Samstagabend in der St. Nikomedes­kirche wagten. Um eine Art Schlussakkord in Sachen Jubiläum „1050 Jahre Stift Borghorst“ und einen weiteren Akzent in der Causa „Rückkehr des Stiftskreuzes nach Borghorst“ zu setzen, hatte man sich für ein in der Tat vielschichtiges Konzert zusammengetan.

Sonntag, 16.12.2018, 13:48 Uhr aktualisiert: 17.12.2018, 16:30 Uhr
Der Männergesangverein (Foto), das Collegium musicum und der Musikverein Friedensklang präsentierten bei ihrem Benefizkonzert ein breites musikalisches Spektrum.
Der Männergesangverein (Foto), das Collegium musicum und der Musikverein Friedensklang präsentierten bei ihrem Benefizkonzert ein breites musikalisches Spektrum. Foto: Martin Fahlbusch

Der Musikverein Friedensklang Ostendorf, das Collegium musicum Steinfurt und der Männergesangverein Borghorst füllten locker den großen Chorraum der nur recht übersichtlich besetzten Kirche und das nicht personell, sondern jede Formation tat das höchst engagiert auf ihre ganz eigene musikalische Weise.

Das Spektrum reichte von sinfonischer Blasmusik, über barocke Werke bis hin zu einer klugen Zusammenstellung von teilweise weniger bekannten Advents- und Weihnachtsliedern. Und das entsprach ja auch den inhaltlichen Gegensätzen von „Kreuz“ als Zeichen des Todes, des Scheiterns und „Advent“ als Symbol für Hoffnung, Warten auf Ankunft und Geburt.

Sinfonische Blasmusik in einem Kirchenraum markierte den Beginn, wobei die Musiker unter dem umsichtigen Dirigat von Peter van den Broek die musikalischen Möglichkeiten dieses Klangkörpers aufmerksam dosierten und vor allem mit dem geradezu sphärischen „Valley of he Pinios“ von Kevin Houben mehr als aufhorchen ließen.

Einfühlsam und spielfreudig schloss sich das Collegium musicum Steinfurt an. Dirigentin Bettina Bartels gestaltete mit dem komplexen Streicherklang und den schöne Akzente setzenden Querflöten eine sehr stimmige Interpretation von Georg Friedrich Händels Concerto grosso, Op. 3 Nr. 2 .

Für die Themen Advent, Weihnachten und Jubel war dann der in vielerlei Hinsicht stimmige Männergesangverein Borghorst verantwortlich. Zusammen mit ihrem engagierten Dirigenten Andreas Pauk stellten sie auch in späteren Programmteilen nicht nur hinlänglich bekanntes und jahreszeitgemäßes Liedgut vor, sondern präsentierten sehr aufmerksam weniger bekannte und ungemein schöne „Adventslieder“ sängerisch bestens akzentuiert vor.

Zum Stichwort „Pastorale“ reichten sich der Musikverein Friedensklang mit dem „Hymnus Pastorale“ von Bert Appermont und das Collegium musicum mit der „Weihnachtspastorale“ von Joachim Melchior Molter in gewisser Weise musikalisch die Hände. Aber auch die Zuhörer wurden vom Männerchor und den beiden Orchestern unterstützt zum gemeinsamen Mitsingen animiert, bevor Pfarrer Markus Dördelmann viel Lob und Dank für die Dirigenten und ihre musikalischen Mitstreiter aussprach.

Und er hatte gewissermaßen noch als Zugabe wichtige und ganz aktuelle Informationen zur Umgestaltung der St. Nikomedeskirche und das Stiftskreuz und seine Heimkehr (siehe Bericht auf der ersten Seite) für die aufmerksamen und beifallsfreudigen Zuhörer parat.

Benefizkonzert in St. Nikomedes

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