Eine magische Welt, die doch sehr ähnlich ist wie unsere und ein junger Magier mit seiner Katze
Sams Abenteuer beginnt

Im Kreis Steinfurt gibt es viele begabte, jugendliche Autoren und Autorinnen. Eine davon ist Natalie Peracha aus Altenberge. Die Maschinenbaustudentin ist 19 Jahre alt und hat bereits eine ganze Romanreihe mit sieben Teilen veröffentlicht („Planeten der Nacht“). Sie hat nun eine Kurzgeschichte für die Jugendseite verfasst. Diese wird als Fortsetzungsgeschichte veröffentlicht, jede Woche erscheint ein neues Kapitel.

Freitag, 29.03.2019, 14:06 Uhr aktualisiert: 31.03.2019, 12:34 Uhr
Um sich noch besser in die Welt von Natalies Kurzgeschichte reindenken zu können, hat sie passend dazu ein Bild gemalt. Auf der linken Seite ist Sam mit seiner Katze Charlie.
Um sich noch besser in die Welt von Natalies Kurzgeschichte reindenken zu können, hat sie passend dazu ein Bild gemalt. Auf der linken Seite ist Sam mit seiner Katze Charlie. Foto: Natalie Peracha

Schon seit Jahrhunderten forschen Wissenschaftler nach dem Ursprung des Lebens. Man weiß nicht, ob es je eine Lösung geben wird, man weiß nicht, ob man je wissen wird, ob es einen Gott gibt, der uns erschaffen hat, ob wir rein zufällig entstanden sind, ob wir zu etwas bestimmt sind, oder ob alles ohne Grund geschieht.

Wahrscheinlich werden wir es nie erfahren. Dennoch gibt es reichlich Theorien. Neben der Forschung nach dem Ursprung des Lebens wurden Tausende andere Sachen untersucht, entdeckt und bewiesen. Es wurden Millionen von Theorien aufgestellt; die einen etwas abwegig, die anderen gar nicht so unwahrscheinlich. Doch eine Theorie, wird in dieser Geschichte behandelt, nein, sie wird sogar wahr gemacht. Die Existenz von einer Multidimensionalen Welt. Oh ja, es gibt andere Dimensionen und eine von ihnen werden wir jetzt kennenlernen.

Sie ist gar nicht so anders als unsere: Moderne Technik, der Wunsch nach Frieden auf der ganzen Welt, ein Bestreben nach einer Wirtschaft, von der alle profitieren, die Eliminierung von Armut, Leid und Krieg. Alle Menschen sind unter dem Gesetz gleich, egal ob schwarz, weiß, homosexuell, dünn, dick, groß oder klein.

Natürlich ist das die Idealvorstellung, genauso wie bei uns. Denn leider ist das Bestreben dieser Dimension, genauso wenig wie in unserer erreicht.

Nun, vielleicht fragt ihr euch jetzt, was denn dann der Unterschied zwischen dieser und unserer Dimension ist?

Ich werde es euch verraten: Denn neben den Menschen leben in dieser Welt alle magischen Kreaturen, von denen wir hier nur Träumen und in Büchern lesen können.

Hexen, Zauberer, Zentauren, Meerjungfrauen, Einhörner, Drachen und viele weitere Kreaturen leben dort in Frieden und Harmonie mit den Menschen. Aber wie in unserer gibt es immer wieder Welt Menschen, die diese Harmonie und diesen Frieden verhindern wollen. Menschen, die sich an dem Bösen ergötzen und die Dunkelheit herrschen lassen wollen, Menschen die nach Macht lechzen, den Hass über die Liebe stellen und Angst verbreiten, wo sie nur können.

Doch genau wie in unserer Dimension gibt es auch dort Helden, die alles in ihrer Macht stehende versuchen, um das Böse zu besiegen und die Dunkelheit endgültig zu verbannen, und genau wie bei uns, kann diese Rolle jeder übernehmen.

Entscheidend ist nur, ob Du bereit bist, das Fünkchen Licht in Dir zu einem Feuer zu entfachen und nach dem Guten in Dir zu handeln. Der Junge in der folgenden Geschichte war es:

1. Kapitel

Sam wachte mit verschlafenen Augen auf und gähnte ausgiebig, bevor er sich auf seiner Matratze aufrichtete.

Charlie, der die Bewegungen seines Besitzers sehr störend fand, mauzte vorwurfsvoll und trottete mit erhobenen Schwanz auf den Berg dreckiger Wäsche, der sich in der Ecke des Zimmers befand.

Sam grinste nur amüsiert, warf die Decke von seinem Körper und richtete sich auf.

Immer noch müde trottete er zu seinem Schreibtisch und checkte seine Emails. Es war Samstagmorgen und die Sonne schien hell durch das große Seitenfester in das kleine Zimmer von Sam. Auf dem Boden lagen Klamotten und aufgeschlagene Bücher, Notizzettel, Schulsachen und ein kleiner, schwarzer Kater namens Charlie, der Sam mit wachsamen Augen anstarrte. In Sams Nachrichtenserver gab es nur eine neue Nachricht. Mit rasendem Herz öffnete Sam sie und las.

Charlie beobachtete wie sich die Muskeln von Sam anspannten und ein leichtes Zittern in seinem Körper einsetzte. „Ruft die Arbeit wieder?“, fragte Charlie.

Sam klappte seinen Laptop zu und rieb sich über die Augen. „Ja“, nickte er.

„Was wollen sie dieses Mal?“, fragte Kater Charlie mürrisch. Sam seufzte. „Sie brauchen wichtige Dokumente aus dem Forschungszentrum der Ipos Akademie.“ Sam verzog sein Gesicht, als hätte er gerade in einen sauren Apfel gebissen.

„Was?!“, fauchte Charlie und sprang mit aufgeplustertem Fell auf. „Wollen sie dich jetzt endgültig vernichten? Das darfst du nicht annehmen!“ „Ich muss“, flüsterte Sam. „Ich habe keine Wahl und das weißt du.“ Sam schaute weg.

Charlie setzte sich knurrend und leckte sich das Fell.

„Wie wollen wir das anstellen?“, fragte Charlie dann und schaute Sam durchdringend an. Sam seufzte. „Ich lass mir noch was einfallen.“

Die Ipos-Akademie war die Eliteuniversität für magische Kreaturen. Doch nicht nur das, sie besaß auch noch eine der größten Forschungszentren der Welt an denen die besten Wissenschaftler, sowohl aus der magischen, als auch der menschlichen Welt, arbeiteten und dann war es auch noch eine der am besten gesicherten Einrichtungen.

Wie sollte Sam nur da rein kommen und die Unterlagen besorgen?

Natalie Peracha

Die Fortsetzung gibt es nächste Woche. Wer mehr über Natalie erfahren möchte kann auf ihrem Instagram-Account „@natalie_peracha“ vorbeischauen.

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