Fahrer wahrscheinlich angetrunken
Unfall in der Nacht zum Sonntag

Borghorst -

Ein Trümmerfeld von mehr als 150 Metern und eine selbst für erfahrene Einsatzkräfte anfangs unübersichtliche Lage: Gegen 1.30 Uhr wurden in der Nacht zum Sonntag zahlreiche Kräfte von Freiwilliger Feuerwehr, Rettungsdienst und Polizei zur Emsdettener Straße alarmiert.

Sonntag, 31.03.2019, 12:34 Uhr aktualisiert: 01.04.2019, 15:58 Uhr
Auf der Emsdettener Straße in Höhe der Fußgängerampel prallte einMann mit seinem Wagen gegen ein parkendes Auto.
Auf der Emsdettener Straße in Höhe der Fußgängerampel prallte einMann mit seinem Wagen gegen ein parkendes Auto. Foto: Jens Keblat

Nach ersten Erkenntnissen der Polizei war ein junger Mann mit einem Volvo V70 in Richtung Ortsausgang unterwegs, als er in Höhe der Fußgängerampel offenbar ungebremst in einen parkenden Kleinwagen fuhr. Der VW Lupo wurde vom Straßenrand auf ein Privatgrundstück und dort gegen einen anderen Kleinwagen geschleudert. Der Volvo des Unfallverursachers kam erst rund 150 Meter später zum Stehen. Bei dem Alleinunfall zog sich dessen Fahrer Verletzungen zu. Er wurde unter notärztlicher Begleitung mit einem Rettungswagen ins Krankenhaus gebracht. Wie es zu dem Unfall kommen konnte ist jetzt Gegenstand weiterer polizeilicher Ermittlungen, zu denen die Beamten in der Nacht noch keine Angaben machen konnten – es wird aber von einer Trunkenheitsfahrt ausgegangen. Möglicherweise handelt es sich bei dem Fahrer um einen erst 17-Jährigen. Die genaue Prüfung der Personaldaten stand jedoch noch aus. An den beiden beteiligten Fahrzeugen entstanden Totalschäden, inwieweit noch ein drittes Fahrzeug beschädigt wurde, konnte zunächst nicht geklärt werden. Mit Blick auf das enorme Trümmerfeld bestätigte auch Feuerwehr-Einsatzleiter Linus Stracke, dass die Lage für die Wehrleute zunächst unübersichtlich gewesen sei. Entgegen der ersten Meldung sei der Unfallfahrer jedoch nicht in seinem Fahrzeug eingeklemmt gewesen.

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