Pläne für die Kirchstraße vorgestellt
15 Wohnungen und eine Tiefgarage

Burgsteinfurt -

An der Kirchstraße tut sich was. Rund um das älteste profane Wohnhaus in der Burgsteinfurter Altstadt könnte schon bald ein Neubau-Ensemble entstehen, das Platz für 15 Wohnungen bietet.

Dienstag, 02.04.2019, 21:08 Uhr
Die Draufsicht auf das Gebäude-Ensemble Kirchstraße, wie es am Dienstagabend vom Förderverein dem Planungsausschuss vorgestellt wurde.
Die Draufsicht auf das Gebäude-Ensemble Kirchstraße, wie es am Dienstagabend vom Förderverein dem Planungsausschuss vorgestellt wurde. Foto: Architekt Emons

Der ehemalige Technische Beigeordnete der Stadt, Reinhard Niewerth, stellte die Pläne am Dienstagabend in seiner Funktion als Sprecher des Fördervereins Kirchstraße 14 den Mitgliedern des Planungsausschusses vor. Die befürworteten im Anschluss eine Bebauungsplanänderung einstimmig. Das letzte Wort hat am Donnerstag der Rat. Niewerth hofft, dass dann schon in der zweiten Jahreshälfte „die Bagger rollen können“.

Kern der Baupläne sind ein Vorderhaus zur Kirchstraße und ein Hofhaus. Beide Gebäude sollen dreigeschossig werden. In den Räumen des historischen Hauses Nummer 14 soll zur Straße hin der Förderverein untergebracht werden, der die Räume für Versammlungen oder Ausstellungen nutzen möchte.

Die 15 Wohnungen sollen nach den Worten von Reinhard Niewerth folgendermaßen untergebracht werden: jeweils sechs im Vorder- und Hinterhaus Kirchstraße 18 und 22, zwei an der Kirchstraße 14 und eine im bestehenden Hofhaus Nummer 16. Die Pkw-Stellplätze sollen zum Großteil in einer Tiefgarage angelegt werden, die über den Hewensplatz angefahren werden soll. Dort wird es einen eingehausten Autofahrstuhl geben. Weitere Stellplätze soll es in der Garagenanlage an der Horstmarer Straße geben.

Wie Niewerth am Ende seines einstündigen, sehr detaillierten Vortrags zum Projekt erläuterte, ist der Bauantrag fertig und wartet darauf, eingereicht zu werden. „Wir wünschen uns, dass es dann bis zum Sommer die Baugenehmigung gibt“, so der pensionierte Baudezernent.

Die Geschichte des Vorhabens begann mit dem Einsturz des Gebäudes Kirchstraße 18 vor fast 14 Jahren. Damals wurde das benachbarte Haus Nummer 14 auf seine Denkmalwürdigkeit untersucht. Dabei stellten die Experten fest, dass es rund 150 Jahre älter ist als ursprünglich angenommen. Darum wird das Haus jetzt umfangreich restauriert.

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