Bau des Kunstrasenplatzes hat begonnen
Perfektes Grün für die Kicker

Lengerich -

Mit dem symbolischen ersten Spatenstich hat am Donnerstag offiziell der Bau des Kunstrasenplatzes im Stadion an der Münsterstraße begonnen. Bis zu den Sommerferien und damit auch zum Start der neuen Saison soll das rund 8000 Quadratmeter große Geläuf fertig sein. Veranschlagt sind für das Vorhaben 500 000 Euro.

Freitag, 24.05.2019, 05:17 Uhr aktualisiert: 24.05.2019, 05:40 Uhr
Bürgermeister Wilhelm Möhrke (vorne 9. von links) und Preußen-Vorstandssprecher Klaus Westhoff (vorne 8. von links) übernahmen es zusammen mit weiteren Vertretern aus Verwaltung, Politik und Verein, die ersten Spatenstiche zu setzen
Bürgermeister Wilhelm Möhrke (vorne 9. von links) und Preußen-Vorstandssprecher Klaus Westhoff (vorne 8. von links) übernahmen es zusammen mit weiteren Vertretern aus Verwaltung, Politik und Verein, die ersten Spatenstiche zu setzen Foto: Paul Meyer zu Brickwedde

Vom ersten Spatenstich bis zur Fertigstellung werden, wenn alles planmäßig verläuft gerade einmal rund siebeneinhalb Wochen vergehen, dann soll auch Lengerich einen Kunstrasenplatz haben. Damit ginge gerade beim Sportverein Preußen ein seit vielen Jahren gehegter Wunsch in Erfüllung. Am Donnerstagnachmittag wurde der offizielle Startschuss für das 500 000-Euro-Projekt im Stadion an der Münsterstraße gegeben.

Knapp 8000 Quadratmeter wird das neue Fußballfeld groß, 105 Meter lang und 68 Meter breit, erläuterte Holger Lange von der Stadtverwaltung den zahlreich erschienenen Gästen. Zuvor hatte Bürgermeister Wilhelm Möhrke daran erinnert, dass der Tennenplatz, der dem neuen Geläuf nun weicht, über viele Jahre nur sehr eingeschränkt nutzbar gewesen sei. Trotz dieses Wissens und trotz der Tatsache, dass es wichtig sei, in die Jugendarbeit zu investieren – was die Stadt mit dem Kunstrasenplatz tue –, hätten sich die Verantwortlichen die Entscheidung nicht leicht gemacht. Denn schließlich gehe es auch um eine Menge Geld. Dass im Rat schlussendlich alle Parteien hinter dem Ja gestanden haben, lobte der Bürgermeister ausdrücklich.

Sicher wichtig für die Zustimmung war die Zusage von Preußen Lengerich, sich mit 40 000 Euro zu beteiligen. Für den Verein eine „große Herausforderung“, wie Vorstandssprecher Klaus Westhoff betonte. Er sei aber „zuversichtlich, dass wir das hinbekommen“. Dabei hoffen die Verantwortlichen nicht zuletzt auf Unterstützung aus der lokalen Wirtschaft.

Westhoff stellte in seiner Rede noch einen weiteren Punkt heraus: Der Kunstrasenplatz erlaube es künftig, dem Nachwuchs den Weg zum Training an den Aldruper Weg zu ersparen. Abseits der besseren sportlichen Bedingungen sei das auch unter dem Sicherheitsaspekt ein großer Gewinn. Seinen Worten zufolge ist es ein „Wunder“, dass bei diesen Fahrten noch nichts passiert ist.

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