Ina Scharrenbach übergibt Förderbescheid an Heimatverein
Ministerin gerät ins Staunen

Altenberge -

Welch ein idyllisches und gleichzeitig authentisches Stückchen Altenberge da gefördert wird, das hat sich Ina Scharrenbach, Ministerin für Heimat, Kommunales, Bau und Gleichstellung des Landes Nordrhein-Westfalen, am Sonntag bei strahlendem Sonnenschein anschauen können.

Sonntag, 02.06.2019, 15:08 Uhr aktualisiert: 03.06.2019, 16:42 Uhr
NRW-Ministerin Ina Scharrenbach hat den Förderbescheid am Sonntag an Bürgermeister Jochen Paus überreicht. Werner Witte und Franz Müllenbeck hatten zuvor das Projekt beschrieben. In der Scheune war dann noch Zeit für einen Kafeeplausch.
NRW-Ministerin Ina Scharrenbach hat den Förderbescheid am Sonntag an Bürgermeister Jochen Paus überreicht. Werner Witte und Franz Müllenbeck hatten zuvor das Projekt beschrieben. In der Scheune war dann noch Zeit für einen Kafeeplausch. Foto: Sigrid Terstegge

Welch ein idyllisches und gleichzeitig authentisches Stückchen Altenberge da gefördert wird, das hat sich Ina Scharrenbach, Ministerin für Heimat, Kommunales, Bau und Gleichstellung des Landes Nordrhein-Westfalen, am Sonntag bei strahlendem Sonnenschein anschauen können. „Wie groß ist das denn hier?“, fragte sie staunend, als sie am Kittken vorbei auf Stenings Scheune zuging. Franz Müllenbeck als Vorsitzender des Heimatvereins und Werner Witte erklärten ihr gerne, wie das Heimathaus und seine Nebengebäude nach und nach dort zusammengefunden haben.

Jetzt gesellt sich noch eine Remise, auch Schirmschoppen genannt, dazu. Der wird direkt am Weg neben dem Backhaus aufgebaut. Das Fundament ist schon gelegt. Der Schuppen vorne, bei dem das Dach teilweise wie ein Schirm hervorragt, ist auch als Unterstand für Radler und Wanderer geeignet. Es sollen dort dann ebenfalls sperrige Dinge untergestellt werden, beispielsweise die Außenbestuhlung, Fahnenstangen und, was es noch so gibt. Verwendet wird altes Holz, das von Stenings Scheune übrig ist und vom Hof Schulze Isfort. „Die Steine sind ebenfalls alt“, bestätigt Müllenbeck. „Wären Sie nächste Woche gekommen, hätten Sie schon das Holzwerk gesehen“, blickten Witte und Müllenbeck auf die Arbeit, die noch vor den Handwerkern liegt.

Scharrenbach hatte den Förderbescheid des Ministeriums über 40 000 Euro mitgebracht. Den hat allerdings Bürgermeister Jochen Paus bei Kaffee und Schnittchen in der Scheune bekommen. „Der Antrag musste von der Gemeinde gestellt werden“, erläuterte Müllenbeck. Die Kostenvoranschläge haben unterm Strich eine Summe von mindestens 80 000 Euro ergeben, von der eben 50 Prozent durch das Ministerium gefördert werden. „Es wird auch wieder viel Eigenarbeit investiert“, betont Müllenbeck.

Man könnte fast meinen, der Heimatverein langweilt sich, wo doch die Scheune nun fertig, Bohnen und Kartoffeln im neuen Bauerngarten wieder wachsen und die Engelstation versetzt ist. Aber nur mit einem Augenzwinkern.

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