NABU-Kreisverband verbindet Naturschutz und Gesundheitsförderung
Wildkräuter für den Hausgebrauch

Kreis Steinfurt -

„Wildkräuter für den Hausgebrauch“. Damit haben sich Mitglieder des NABU-Kreisverbandes Steinfurt auf dem Gelände an der ehemaligen Wassermühle in Rheine-Elte in Kooperation mit dem Heimatverein Elte, der Projektwerkstatt „Klima, Umwelt/Mitwelt und Naturschutz“ der Initiative Dorf.Land.Zukunft beschäftigt.

Samstag, 08.06.2019, 15:00 Uhr
Gudrun Jesse (r.) erläuterte den Teilnehmern des Treffens, welche wertvollen Inhaltsstoffe Wildkräuter besitzen und wie sie verarbeitet werden können.
Gudrun Jesse (r.) erläuterte den Teilnehmern des Treffens, welche wertvollen Inhaltsstoffe Wildkräuter besitzen und wie sie verarbeitet werden können. Foto: NABU Kreis Steinfurt

Gudrun Jesse, langjähriges Mitglied des NABU-Führungsteams, hatte als Gastgeberin und Referentin einen leckeren „Wildkräuter-Smoothie“ vorbereitet und lieferte zunächst allgemeine Informationen über Wildkräuter. Dabei erläuterte sie die Bedeutung der fünf häufigsten und unverwechselbaren Pflanzen: Brennnessel, Knoblauchrauke, Spitzwegerich, Gundermann und Giersch. Die Blätter, Blüten, Samen und teilweise auch die Wurzeln kann man roh oder zubereitet essen. Sie enthalten lebenswichtige Mineralstoffe, Vitamine und sekundäre Pflanzenstoffe und lassen sich relativ einfach in die tägliche Ernährung einbeziehen.

Die Brennnessel, so Jesse, sei der „Mercedes“ unter den Wildkräutern. Im Vergleich zum Kopfsalat enthalten Brennnesseln 20-mal mehr Vitamin A, 30-mal mehr Vitamin C, 40-mal mehr Kalzium, 25-mal mehr Magnesium und 50-mal mehr Eisen.

Eine vorbereitete Wildkräuter-Limonade, Kräuterkekse und selbst gebackenes, mit Bärlauch-Butter bestrichenes Vollkornbrot von NABU-Mitglied Kerstin Hemker führte, so schreibt der NABU, teilweise zu völlig neuen Geschmackserlebnissen. Highlight war die handgefertigte Gundermann-Schokolade.

Nach Vortrag und Verkostung wurden auf der Mühlenwiese frische Kräuter gesammelt und dann verarbeitet. In Teams waren Brennnessel-Tee, frische Kräuterbutter und ein Kräuterhonig zum Mitnehmen schnell hergestellt.

Abschließend waren sich, so heißt es in dem Bericht abschließend, alle Teilnehmer einig, dass sie zukünftig Wildkräuter bei der täglichen Ernährung berücksichtigen werden, nicht allein wegen der Bedeutung für die Gesundheit, sondern auch, weil sie lecker sind und interessante Geschmacksnoten ermöglichen.

Mit Fachsimpelei zu NABU-Themen nicht nur über Kräuter und mit Wein aus Fairem Handel schloss diese Veranstaltung, die unter anderem auch belegen sollte, dass Naturschutz unter anderem auch Gesundheitsförderung ist..

Zum Thema

Schon bald wird es einen nächstes Treffen geben. Anfragen nimmt der Öffentlichkeitsreferent des NABU-Kreisverbandes, Dr. Reinhold Hemker, E-Mail hemke_00@uni-muenster.de, ' 01 71/ 2 65 89 89, entgegen.

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