Empfang der Stadt für Neubürger und Ehrenamtler
„Weltoffen und tolerant“

Steinfurt -

Mehr als 200 Neubürger meldeten sich zum Sommerfest für neu Hinzugezogene und Ehrenamtler an. Das Riesenzelt der Patrioten-Schützengesellschaft am Rathaus war am Freitag darum bis auf den letzten Platz gefüllt. Wer keinen Stuhl mehr fand, hörte sich vom Stehtisch aus die Ansprache von Bürgermeisterin Claudia Bögel-Hoyer an. Getränke waren frei, leckere Bratwürste gab es vom Holzkohlengrill.

Dienstag, 11.06.2019, 07:54 Uhr
Das Zelt war am Freitag bis auf den letzten Platz gefüllt mit Neubürgern und Ehrenamtlern. Bürgermeisterin Claudia Bögel-Hoyer (l.) begrüßte die zahlreichen Gäste. Bass & Bässer unterhielten mit ihren Liedern (r.).
Das Zelt war am Freitag bis auf den letzten Platz gefüllt mit Neubürgern und Ehrenamtlern. Bürgermeisterin Claudia Bögel-Hoyer (l.) begrüßte die zahlreichen Gäste. Bass & Bässer unterhielten mit ihren Liedern (r.). Foto: nix

„Wir kommen eigentlich aus Emsdetten und sind der Arbeit wegen nach Münster gezogen“, sagte Christian Dierkes in einem Gespräch. Mit Frau Verena und Tochter Lina-Marie lebt er jetzt in Borghorst. „Wir entschlossen uns, aus dem dritten Stock in eine Erdgeschosswohnung mit Garten zu ziehen“, so Dierkes weiter. So etwas gibt es zu guten Konditionen in Steinfurt und so führte der Weg aus der Westfalenmetropole hierher. „Wir leben jetzt näher bei Oma und Opa“, sagt er und betont, dass die Dierkes besonders das Familiäre in Borghorst lieben. „Das hat man in Emsdetten nicht und in Münster schon gar nicht“, betonte der Familienvater. Hier sei alles da, was man brauche, der Kindergarten sei super und die Schule werde es für seine Tochter sicher auch sein.

„Wir haben Steinfurt Süd und Steinfurt Nord“, stellte die Bürgermeisterin beide Ortsteile vor. Ein wohlwollender Hinweis auf das Zusammenwachsen von Burgsteinfurt und Borghorst. Natürlich werde engagiert weiter daran gearbeitet. Sie wies auf die Highlights der Stadt hin und streifte dabei die Fachhochschule, das Fürstenhaus, den barocken Konzertsaal, das Universitätsklinikum und weitere Alleinstellungsmerkmale Steinfurts. „Wir sind weltoffen und tolerant“, so Bögel-Hoyer in ihrer Ansprache. Besonders hob sie die Willkommenskultur hervor. „Integration ist sehr wichtig und sie funktioniert hier ganz wundervoll“, sagte die Bürgermeisterin. Sie dankte den zahlreichen Ehrenamtlern, die aus dem Leben der Stadt nicht mehr wegzudenken sind. „Wir haben hier eine wunderbare Ökumene, die wirklich gelebt wird“, leitete sie über zu Pfarrer Holger Erdmann. Er begrüßte im Namen der Evangelischen und Katholischen Kirchengemeinden. „Hier kocht nicht jeder sein eigenes Süppchen“, so Erdmann, „wir sind gemeinsam zum Wohle der Stadt unterwegs.“

Die Stadtverwaltung stellte sich mit einem Stand vor, ebenso die Steinfurt Marketing und Touristik e.V. (SMarT), das Kulturforum Steinfurt, die Stadtbücherei und ihr Förderverein sowie weitere Einrichtungen. Chill- Out-Musik spielte Musikschuldozent Christian Willeczelek, bevor das Quartett „Bass & Bässer“ die Bühne betrat. Die Spezialisten für spitzfindige Gesangstexte und Comedy unterhielten das Publikum und bewiesen mit „Dirty old town“, dass sie auch Irish-Folk-Songs toll interpretieren können.

https://event.yoochoose.net/news/705/consume/10/2/6681168?categorypath=%2F2%2F2669082%2F2670173%2F2686135%2F2686808%2F2686838%2F
Nachrichten-Ticker