Telghauskamp
Häuslebauer können bald loslegen

Burgsteinfurt -

Auf dem Gelände des ehemaligen Kreisbauhofes am Telghauskamp hat die Erschließung der Baugrundstücke begonnen.

Dienstag, 06.08.2019, 16:44 Uhr
In vollem Gange sind die Erschließungsarbeiten auf dem ehemaligen Gelände des Kreisbauhofes am Telghauskamp: Der Verlauf der Stichstraßen, die zu den einzelnen Grundstücken führen, ist bereits gut zu erkennen.
In vollem Gange sind die Erschließungsarbeiten auf dem ehemaligen Gelände des Kreisbauhofes am Telghauskamp: Der Verlauf der Stichstraßen, die zu den einzelnen Grundstücken führen, ist bereits gut zu erkennen. Foto: rs

Auf dem Gelände des ehemaligen Kreisbauhofes am Telghauskamp hat die Erschließung der Baugrundstücke begonnen. Die insgesamt neun Parzellen, die zwischen knapp unter 400 und 550 Quadratmeter groß sind, seien inzwischen alle an den Mann beziehungsweise die Frau gebracht worden, heißt es auf Anfrage von Kirsten Weßling, Pressesprecherin des Kreises. Die Vergabekriterien orientierten sich an den Förderrichtlinien der Wohnbauförderung. Insbesondere Familien mit kleinen Kindern, die noch kein Wohnungseigentum besitzen, sind zum Zuge gekommen. Die entsprechenden Kaufverträge würden nun kurzfristig geschlossen.

Die Bewerbungsfrist war im Frühjahr abgelaufen. Da einige Bewerber indes kurzfristig abgesprungen seien, so Weßling weiter, habe der Kreis als Eigentümer auch einige Grundstücke ohne die Erfüllung aller Kriterien vergeben.

Den künftigen Häuslebauern wird zur Auflage gemacht, dass sie spätestens nach zwei Jahren mit dem Hausbau beginnen. Spätestens nach drei Jahren muss dieser abgeschlossen sein. Die Bauausführung richtet sich nach dem Bebauungsplan, den die Stadt im Vorfeld aufgestellt hat. Die Pläne sehen eine Bebauung im Stil sogenannter Stadtvillen vor. Es handelt sich um zweigeschossige Gebäude mit Zeltdach, ähnlich, wie sie bereits am Bahnhof in Burgsteinfurt stehen. Die Erschließung erfolgt mittels Stichstraßen, ein Grundstück kann direkt vom Telghauskamp angefahren werden. Zur Bahnstrecke Enschede-Münster hin lässt der Kreis eine Lärmschutzwand errichten. Die Kosten werden anschließend auf die Grundstückerwerber umgelegt.

Bereits seit längerem hat die DLRG-Ortsgruppe ihre neue Heimstatt auf dem Gelände bezogen. Die Lebensretter nutzen eine ehemalige Immobilie des Kreisbauhofes für ihre Zwecke (die WN berichteten). Insgesamt umfasst das Areal eine Fläche von 4500 Quadratmetern.

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