Klimaschutzmanager verlässt Steinfurt
Lorenz Blume wechselt nach Ravensburg

Steinfurt -

Nach etwas mehr als zwei Jahren als Klimaschutzmanager der Stadt Steinfurt stellt sich Lorenz Blume einer neuen beruflichen Herausforderung: Zum 1. Oktober wechselt der gebürtige Frankfurter an den Bodensee. Beim Nahverkehrsverband Baden-Württemberg wird er sich als Kommunalberater damit beschäftigen, wie man Nahmobilität klimafreundlicher gestalten kann.

Donnerstag, 15.08.2019, 15:58 Uhr aktualisiert: 16.08.2019, 17:54 Uhr
Lorenz Blume hat in der Kreisstadt viel bewegt in Sachen Klimaschutz.
Lorenz Blume hat in der Kreisstadt viel bewegt in Sachen Klimaschutz. Foto: Ralph Schippers

Nach etwas mehr als zwei Jahren als Klimaschutzmanager der Stadt Steinfurt stellt sich Lorenz Blume einer neuen beruflichen Herausforderung: Zum 1. Oktober wechselt der gebürtige Frankfurter an den Bodensee. Beim Nahverkehrsverband Baden-Württemberg wird er sich als Kommunalberater damit beschäftigen, wie man Nahmobilität klimafreundlicher gestalten kann. Dienstort ist Ravensburg. Das bestätigte der 29-Jährige am Freitag gegenüber unserer Zeitung.

Die Stelle des städtischen Klimaschutzmanagers trat Blume 2017 als Nachfolger von Pia Niehues an. Seinerzeit war sie noch zeitlich befristet. Die Kreisstadt, in der er viel bewegt hat, verlässt Blume mit einem weinenden und einem lachenden Auge, wie er sagt. „Ich habe hier in einem sehr gut funktionierenden Netzwerk mit engagierten Akteuren gearbeitet“, betont er. Aber er freue sich auch auf die neue Herausforderung in Süddeutschland, bei der er sich ausschließlich auf Mobilitätsfragen und zukunftsfähige Strategien im Nahverkehr konzentrieren kann.

Die Begleitung des energetischen Quartiersmanagement, die Mitorganisation der Energiespartage, die Etablierung des Stadtradelns oder die Unterstützung der Fairen Woche, um nur einen Ausschnitt zu nennen – Blume hat in den zwei Jahren seiner Tätigkeit als Klimaschutzmanager viel bewegt in Sachen Umweltschutz in der Stadt, bescheinigen ihm viele Kommunalpolitiker. Wenn er seine Berichte im Umweltausschuss gab, staunten deren Mitglieder oftmals nicht schlecht, in wie vielen Töpfen er rührt. Er selbst betont, er habe in den zwei Jahren vor allem Erfahrungen bei der Akquise von Fördergeldern und bei der Projektarbeit sammeln können. Die Stelle des Klimaschutzmanagers soll nun kurzfristig neu ausgeschrieben werden. Sie ist unbefristet.

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