Jugendmusiktage von September bis Dezember im Kreis Steinfurt
Musik schlägt Brücken

Kreis Steinfurt -

Ein Gefühl dafür, was Musik ausdrücken, welche Emotionen sie auslösen, wie der Unterricht Talente fördern, Persönlichkeiten bilden und schließlich, mit welcher Kraft Musik Menschen und Kulturen über Grenzen hinweg verbinden kann, das alles wollen die Macher auch in diesem Jahr wieder den Teilnehmern und Besuchern der Jugendmusiktage im Kreis Steinfurt vermitteln.

Dienstag, 03.09.2019, 15:24 Uhr
Die Musikschul- und Projektleiter, die die „Jugendmusiktage im Kreis Steinfurt“ organisieren, haben am Montag in der Hohen Schule, Sitz des Kulturforums Steinfurt, Programm und Angebote der neuen Reihe vorgestellt.
Die Musikschul- und Projektleiter, die die „Jugendmusiktage im Kreis Steinfurt“ organisieren, haben am Montag in der Hohen Schule, Sitz des Kulturforums Steinfurt, Programm und Angebote der neuen Reihe vorgestellt. Foto: Drunkenmölle

Ein Gefühl dafür, was Musik ausdrücken, welche Emotionen sie auslösen, wie der Unterricht Talente fördern, Persönlichkeiten bilden und schließlich, mit welcher Kraft Musik Menschen und Kulturen über Grenzen hinweg verbinden kann, das alles wollen die Macher auch in diesem Jahr wieder den Teilnehmern und Besuchern der Jugendmusiktage im Kreis Steinfurt vermitteln. Seit mittlerweile 15 Jahren bereichert die mit der „Regionale 2004“ entwickelte Veranstaltungsreihe die Kulturarbeit in der Region. „Die Kooperation mit den sechs Musikschulen ist ein echter Gewinn“, ist nicht nur Landrat Dr. Klaus Effing von dem Konzept überzeugt. „Das ist auch ein wichtiges Projekt ganz im Sinne unserer Netzwerkarbeit“, hat Dr. Barbara Herrmann, Direktorin des Steinfurter Kulturforums, bei der Präsentation des Programms den gesellschaftlichen Auftrag und die Leistungen betont, den die Musikschulen mit diesem Format herausstellen wollen.

Der Zuspruch, den „Musik schlägt Brücken“ bislang erfahren hat, soll sich auch in den kommenden Monaten wieder einstellen. Jana Mießner von der Kulturförderung des Kreises, versprach eine Vielfalt musikalischer Erlebnisse, die beim Aufeinandertreffen ganz unterschiedlicher Genres Verbindendes zwischen Gruppen, Generationen und Regionen schaffen sollen.

Die Bandbreite, die die Projekt- und Musikschulleiter aus Greven/Emsdetten/Saerbeck, aus Rheine, Steinfurt, Tecklenburger Land, aus Ochtrup/Neuenkirchen/Wettringen/Metelen und Ibbenbüren im Kulturforum Steinfurt dabei am Montag in der Hohen Schule in Steinfurt vorgestellt haben, ist groß. Sie reicht vom Heavy-Metal-Konzert über „Hits für Kids“ bis „Folks for Christmas“ und dem Angebot, bei „Horch, was jazzt von draußen rein?“ Volks- und Kinderlieder einmal ganz anders zu erleben. Gitarren-, Band- und Bühnentechnik-Workshops mit abschließenden Live-Konzerten stehen darüber hinaus im Kalender. Außergewöhnlich wird sicherlich die Vorstellung eines türkischen Baglama-Spielers werden, der orientalische Folklore mit Einflüssen aus Weltmusik Jazz und Blues kombiniert. Das Publikum kann sich entspannt zurücklehnen oder aktiv mitmachen.

Die Veranstalter werden, das versprachen alle Beteiligten, kräftig die Werbetrommeln in ihren Kommunen und Zweckverbänden rühren, um die Menschen neugierig auf die musikalischen Brückenschläge zu machen. Über 2000 Besucher wurden im vergangenen Jahr gezählt. Die Hoffnung ist, diese Marke noch zu übertreffen.

Vorschusslorbeeren gibt vor dem Auftakt am Samstag in Greven reichlich. Die sind bereits so groß, dass Kulturmanagerin Kristina Dröge schon angekündigt hat, dass der Kreis diese Reihe auch 2020 unterstützen will.

https://event.yoochoose.net/news/705/consume/10/2/6898225?categorypath=%2F2%2F2669082%2F2670173%2F2686135%2F2686808%2F2686838%2F
Nachrichten-Ticker