Kampagne zur Mobilfunkversorgung
Überall guter Empfang

Kreis Steinfurt -

Weil eine gute Mobilfunkversorgung für das digital vernetzte und mobile Leben und Arbeiten große Bedeutung hat und die mobile Datenanbindung ein zentraler Standortfaktor ist, haben sich die vier Münsterlandkreise sowie die Stadt Münster dazu entschlossen, eine Aufklärungskampagne zu starten.

Mittwoch, 11.09.2019, 16:32 Uhr
Dr. Klaus Effing (v.l.), Landrat des Kreises Steinfurt, Dr. Kai Zwicker, Landrat des Kreises Borken, Dr. Christian Schulze Pellengahr, Landrat des Kreises Coesfeld, Dorothee Feller, Regierungspräsidentin von Münster, Markus Lewe, Oberbürgermeister der Stadt Münster, Dr. Olaf Gericke, Landrat des Kreises Warendorf und Dr. Fritz Jaeckel, Hauptgeschäftsführer der IHK Nord Westfalen, freuen sich über das gemeinsame Projekt zur Mobilfunkversorgung im Münsterland.
Dr. Klaus Effing (v.l.), Landrat des Kreises Steinfurt, Dr. Kai Zwicker, Landrat des Kreises Borken, Dr. Christian Schulze Pellengahr, Landrat des Kreises Coesfeld, Dorothee Feller, Regierungspräsidentin von Münster, Markus Lewe, Oberbürgermeister der Stadt Münster, Dr. Olaf Gericke, Landrat des Kreises Warendorf und Dr. Fritz Jaeckel, Hauptgeschäftsführer der IHK Nord Westfalen, freuen sich über das gemeinsame Projekt zur Mobilfunkversorgung im Münsterland. Foto: Kreis Steinfurt

Weil eine gute Mobilfunkversorgung für das digital vernetzte und mobile Leben und Arbeiten große Bedeutung hat und die mobile Datenanbindung ein zentraler Standortfaktor ist, haben sich die vier Münsterlandkreise sowie die Stadt Münster dazu entschlossen, eine Aufklärungskampagne zu starten. Ziel ist es, die Versorgung für Unternehmen und landwirtschaftliche Betriebe in der Region zu verbessern. Angesprochen sind die Kunden, Hauptadressaten werden nach Angaben des Kreises Steinfurt aber die Mobilfunkanbieter sein.

Der Kreis Steinfurt wird das Projekt federführend betreuen. Ein Förderantrag ist bereits vom Land NRW bewilligt worden. „Unsere Zielsetzung ist klar,“ betont Landrat Dr. Klaus Effing. „Wir wollen einen objektiven Überblick über die Versorgung im Münsterland bekommen, Handlungsmöglichkeiten aufzeigen und am Ende natürlich vor allem eins: Die deutliche Verbesserung der Netzabdeckung in der Fläche!“

 Grundlage für die Kampagne ist eine ebenfalls vom Land NRW geförderte Studie der Fachhochschule Südwestfalen. Die Wissenschaftler erfassen die Ist-Situation im Münsterland und entwickeln darauf basierend Ansätze, wie die Netzabdeckung verbessert werden kann. Dazu werten sie bestehende Daten zur Mobilfunkversorgung aus und hinterfragen diese kritisch. Eine Befragung von rund 10 000 Unternehmen und landwirtschaftlichen Betrieben im gesamten Münsterland ergänzt diese Analyse. Sie soll Hinweise auf bestehende Versorgungslücken und Bedarfe geben. Auf dieser Basis nehmen die Projektbeteiligten dann vertiefende Messungen vor, um die jeweiligen Ursachen und Möglichkeiten zur Verbesserung zu identifizieren.

„Ursachen und Lösungsansätze können sehr unterschiedlicher Art sein und gehen zumeist über die bloße ,Funklochproblematik‘ hinaus,“ erklärt Professor Christian Lüders von der FH Südwestfalen.

Die Ergebnisse sollen die Forscher mit den beteiligten Kreisen, der Stadt Münster und den Mobilfunkanbietern erörtern. Aber auch die Endkunden, Kommunen und übergeordneten Behörden seien wichtige Ansprechpartner, fügt der Kreis Steinfurt an. Auch für sie erhoffen sich die Projektpartner Lösungsansätze, die die Situation verbessern.

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