Bauern aus dem Kreis Steinfurt zeigen, was sie wirtschaften und wofür sie stehen
Eindrucksvolle Leistungsschau

Kreis Steinfurt -

Was die Bauern im Kreis Steinfurt leisten, wofür sie stehen, was sie und ihre Familien antreibt, welche Verantwortung sie nicht nur bei der Produktion von Lebensmitteln, sondern auch für das Zusammenleben in der Gesellschaft, für Natur- und Umweltschutz tragen, das hat der „Tag der Landwirtschaft“ eindrucksvoll aufgezeigt.

Sonntag, 15.09.2019, 17:46 Uhr aktualisiert: 15.09.2019, 17:51 Uhr
Im Wettkampfring stellten sich die schönsten Vierbeiner den Wertungsrichtern bei der Kreistierschau zur Beurteilung.
Im Wettkampfring stellten sich die schönsten Vierbeiner den Wertungsrichtern bei der Kreistierschau zur Beurteilung. Foto: Drunkenmölle

Was die Bauern im Kreis Steinfurt leisten, wofür sie stehen, was sie und ihre Familien antreibt, welche Verantwortung sie nicht nur bei der Produktion von Lebensmitteln, sondern auch für das Zusammenleben in der Gesellschaft, für Natur- und Umweltschutz tragen, das hat der „Tag der Landwirtschaft“ eindrucksvoll aufgezeigt. Einige tausend Menschen aus der ganzen Region waren der Einladung des Vereins Landwirtschaft und Brauchtumspflege im Kreis Steinfurt gefolgt, am Sonntag auf das Gelände der Surenburg in Hörstel-Riesenbeck zu kommen und hautnah Eindrücke zu gewinnen, wie Ackerbau und Viehzucht heute funktionieren. Petrus hatte die Veranstalter nicht im Stich gelassen. Sonnenschein begleitete Aussteller und Besucher von den frühen Morgen- bis in die späten Abendstunden. Lediglich der Ballonstart am Ende des Tages musste witterungsbedingt abgesagt werden.

„Tag der Landwirtschaft 2019“ im Kreis Steinfurt

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Atmosphäre und Stimmung passten schon beim ökumenischen Bläsergottesdienst zu Beginn der Veranstaltung. Kreisdechant Markus Dördelmann und Superintendent André Ost appellierten an die Gemeinde im Reiterstadion, Sorge dafür zu tragen, dass der Zusammenhalt in der Gesellschaft keine weiteren Risse bekommt. Jeder müsse Verantwortung dafür tragen, dass auch die nächsten Generationen noch Frieden und Lebensglück erfahren. „Wir müssen den Schalter umlegen“, rief Ost dazu auf, das große Ganze in den Blick zu nehmen und stets die Folgen des eigenen Tuns abzuwägen. Dankbarkeit und Demut seien gute und wichtige Tugenden, die richtigen Wege der Veränderung und Verständigung einzuschlagen. Besonderer Dank galt Markus Dördelmann für seinen Beistand und die seelsorgerische Arbeit. Der 56-jährige Pfarrer wird Ende des Monats sein Amt niederlegen und sich aus dem Kreis Steinfurt verabschieden (wir berichteten).

Um Respekt und Anerkennung ging es auch Albert Rohlmann, Vorsitzender des WLV-Kreisverbandes Steinfurt, Schirmherr Dr. Philipp Freiherr Heereman und Landrat Dr. Klaus Effing. Alle drei betonten in ihren Ansprachen und Grußworten, wie groß der Wandel ist, der sich in der Landwirtschaft vollzogen hat und wie stark die Bauern zurzeit im Fokus der Öffentlichkeit stehen, wenn es um Klima-, Umwelt-, Gewässer- und Tierschutz, Biodiversität und Artenvielfalt geht. „Wir brauchen intelligente Lösungen, um die Zukunftsfähigkeit unserer Betriebe, die Ernährung unserer Gesellschaft mit heimischen Produkten und die Förderung der uns anvertrauten Natur in einer Generationenverantwortung zu vereinen“, erklärte Rohlmann. Die Bauern seien sich ihrer großen Verantwortung für Nachhaltigkeit bewusst.

Unterstützung gab’s von Heereman und Effing, auch für Albert Rohlmanns Aufruf, den Junglandwirten den Rücken zu stärken. Heereman riefen ihnen zu, sich in ihrem Job nicht entmutigen zu lassen, auch in Zukunft wachsam und neugierig zu bleiben. Die Herausforderungen an den Berufsstand seien groß. Heereman: „Wir kriegen das ohne Euch nicht hin.“

Dann war Zeit und Raum, sich auf dem weitläufigen Gelände umzuschauen. Im Mittelpunkt stand wieder die große Kreistierschau inklusive Richtwettbewerb. Pferde, Kühe, Kälber und Schafe konnten aus nächster Nähe betrachtet werden. Agrar- und Technikschau, Bauern- und Kreativmarkt, Landfrauencafé – überall war was los und Gelegenheit, miteinander ins Gespräch zu kommen und etwas über das Landleben zu erfahren.

Besonders gedacht war an Familien mit Kindern. Ponyreiten, Baumklettern, Sandkastenspiele, Streichelzoo, Glücksrad – es gab reichlich Möglichkeiten, den ganzen Tag etwas zu erleben.

Neu beim „Tag der Landwirtschaft“ war das Themenforum „Landwirtschaft und nachhaltige Entwicklung“. Fachleute erläuterten in Kurzvorträgen neue Wege und Konzepte, wie sich Landwirte den Herausforderungen von Umwelt-, Natur- und Gewässerschutz stellen können.

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