Baustelle im Grottenkamp wirbelt den Zugfahrplan durcheinander
Busse brauchen länger

Borghorst -

Vom 12. bis 28. Oktober wird die Eisenbahnbrücke über den Dörper Feldweg im Grottenkamp erneuert (die WN berichteten). In dieser Zeit kann die Unterführung nicht von Fußgängern oder Radfahrern genutzt werden. Und die Gleise zwischen Borghorst und Burgsteinfurt nicht von Zügen. Jetzt hat die Deutsche Bahn Details dazu bekannt gegeben, wie Pendler morgens zur Arbeit oder in die Schule und abends wieder nach Hause kommen.

Mittwoch, 02.10.2019, 15:12 Uhr
Die rund 90 Jahre alte Brücke wird abgerissen und durch ein neues Bauwerk ersetzt.
Die rund 90 Jahre alte Brücke wird abgerissen und durch ein neues Bauwerk ersetzt. Foto: Bernd Schäfer

Am 12. Oktober (Samstag) beginnt kurz nach Mitternacht ein neuer Fahrplan, der bis zum 28. Oktober (Montag) um 4.15 Uhr gilt. Größter Unterschied: Die Fahrten dauern durch den Schienersatzverkehr, bei dem Busse zwischen dem Borghorster und dem Burgsteinfurter Bahnhof pendeln, länger. Während die Strecke mit dem Zug normalerweise nur acht Minuten dauert, werden für die Busfahrt inklusive Umsteigen 39 Minuten einkalkuliert. Dadurch fahren die Züge zwischen Burgsteinfurt und Gronau entsprechend rund eine halbe Stunde später ab als gewohnt. Wer bis nach Enschede will, muss in Gronau in eine andere Regionalbahn umsteigen. In die Gegenrichtung fahren die Züge etwa eine halbe Stunde früher ab als im normalen Fahrplan angegeben. Darüber hinaus gibt es Ausnahmeregelungen in den Nacht- und Morgenstunden. Beachtet werden muss auch, dass die Fahrradmitnahme in den Bussen nur sehr eingeschränkt möglich ist.

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