Von der Haupt- in die Hochschule
Professor des Jahres

Burgsteinfurt -

Jetzt steht es fest: Prof. Dr. Helmut Grüning ist der zweitbeste Professor in der Kategorie Ingenieurwissenschaften/Informatik – und das deutschlandweit. Diese Auszeichnung hat die Jury der Unicum-Stiftung dem Professor für Wasserversorgung und Entwässerungstechnik an der FH in Steinfurt jetzt verliehen.

Dienstag, 19.11.2019, 16:52 Uhr
Pro. Dr. Helmut Grüning.
Pro. Dr. Helmut Grüning. Foto: Fotoart Wessels

Jetzt steht es fest: Prof. Dr. Helmut Grüning ist der zweitbeste Professor in der Kategorie Ingenieurwissenschaften/Informatik – und das deutschlandweit. Diese Auszeichnung hat die Jury der Unicum-Stiftung dem Professor für Wasserversorgung und Entwässerungstechnik an der FH in Steinfurt jetzt verliehen. Dass es nicht der Platz ganz oben auf dem Treppchen geworden ist, findet der Experte für Umwelttechnik nicht schlimm. „Bei den vielen Mitstreitern ist das eine tolle Platzierung“, sagt Grüning. Immerhin konnte er bundesweit im direkten Vergleich mit mehr als 2100 Teilnehmern überzeugen.

In insgesamt vier Kategorien verleiht die Stiftung jährlich den Titel des „Professor des Jahres“ und ehrt damit solche Hochschullehrer, die sich in besonderer Weise für ihre Studierenden einsetzen. Deshalb sind sie es auch, die den Stein für die Professoren ins Rollen bringen. Nur mit ihrer Nominierung können Lehrende an dem Wettbewerb teilnehmen.

Aber eine gute Lehre allein reicht nicht für den Titel. Die Jury erwartete eine ganze Reihe an Referenzen sowie Evaluationsergebnisse und stellt einen Fragenkatalog zusammen, den die Teilnehmer beantworten müssen. Der „Professor des Jahres“ soll ein Wegbereiter sein. „In diesem Format habe ich mich definitiv wiedergefunden“, so Grüning. So bietet er vor allem Projekt- oder Abschlussarbeiten an, die entweder direkt in Kooperation mit einem Unternehmen stattfinden oder die er im Rahmen eines eigenen Forschungsvorhabens zu vergeben hat. Für Praxisphasen knüpft er Kontakte zwischen Studierenden und Unternehmen, geht mit den Nachwuchsingenieuren die Bewerbungsunterlagen durch und gibt Tipps für Vorstellungsgespräche und Gehaltsverhandlungen.

„Aus eigener Erfahrungen kann ich gut nachempfinden, dass vielen Studierenden der Weg nicht immer leicht fällt“, sagt Grüning. Er selbst musste eine ziemliche Strecke bis zum professoralen Titel hinter sich bringen: Nach Hauptschulabschluss, einer Maurerausbildung sowie dem anschließenden Fachabitur studierte er zuerst in Bochum Konstruktiven Ingenieurbau und anschließend Umwelttechnik. Es folgte die Promotion, und nach Tätigkeiten als wissenschaftlicher Mitarbeiter, Lehrbeauftragter und der Geschäftsbereichsleitung in einem großen Ingenieurbüro führte ihn der Weg als Professor an den Fachbereich Energie-Gebäude-Umwelt der FH in Steinfurt.

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