Geburtstag im Fürstenhaus
Mit 96 entspannter denn je

Steinfurt -

Aus dem Sauerland ist Tochter Caroline angereist, die gut eineinhalbjährige Enkeltochter Wilhelmina sitzt direkt neben ihm auf dem Sofa und verlangt Aufmerksamkeit, an der Wohnzimmertür steht Prinz Oskar und dann ist da noch das Telefon, das immer wieder klingelt: Ganz schön was los war gestern Vormittag auf Schloss Burgsteinfurt. Das hatte seinen guten Grund, feierte doch der Hausherr Christian Fürst zu Bentheim und Steinfurt Geburtstag.

Montag, 09.12.2019, 19:00 Uhr
Zwei von vielen Gratulanten: Tochter Caroline zu Bentheim und Steinfurt (l.) sowie Bürgermeisterin Claudia Bögel-Hoyer freuen sich mit Fürst Christian über seinen 96. Geburtstag.
Zwei von vielen Gratulanten: Tochter Caroline zu Bentheim und Steinfurt (l.) sowie Bürgermeisterin Claudia Bögel-Hoyer freuen sich mit Fürst Christian über seinen 96. Geburtstag. Foto: rs

Aus dem Sauerland ist Tochter Caroline angereist, die gut eineinhalbjährige Enkeltochter Wilhelmina sitzt direkt neben ihm auf dem Sofa und verlangt Aufmerksamkeit, an der Wohnzimmertür steht Prinz Oskar und dann ist da noch das Telefon, das immer wieder klingelt: Ganz schön was los war gestern Vormittag auf Schloss Burgsteinfurt. Das hatte seinen guten Grund, feierte doch der Hausherr Christian Fürst zu Bentheim und Steinfurt Geburtstag. Das Oberhaupt der Adelsfamilie wurde 96 – und es war schon beeindruckend zu sehen, mit welcher Gelassen- und Aufgeschlossenheit er den Trubel zu nehmen vermochte.

Ganz besonders an Herz gewachsen, das war unschwer zu erkennen, ist ihm die kleine Enkeltochter. „Ich empfinde es als großes Glück, dass ich sie und ihren Bruder Jonathan hier so nah bei mir aufwachsen sehen darf“, betonte der Fürst.

Mit in die Schar der Gratulanten reihten sich auch in diesem Jahr Bürgermeisterin Claudia Bögel-Hoyer und ihr Ehemann Ulrich Hoyer ein. Die gegenseitige Sympathie zeigte sich gleich bei der Begrüßung und Gratulation. Eine herzliche Umarmung durfte neben einem Blumenstrauß nicht fehlen. „Ihr Besuch ehrt mich kolossal“, bedankte sich Fürst Christian bei Steinfurts Erster Bürgerin für den Besuch. „Bei solch einer großen Persönlichkeit geht daran kein Weg vorbei“, erwiderte die Rathauschefin.

Ein vom Protokoll geprägtes Programm? Das gibt es für den Ehrentag des Fürsten nicht. „Ich nehme es, wie es kommt und wer kommt, der kommt“, lautet Fürst Christians Devise. Das „Geburtstagskind“ lächelt in die illustre Runde, die sich in seinem Wohnzimmer mit Blick auf die Bagno-Allee versammelt hat.

Wieder klingelt das Telefon und erneuter Besuch wird vorstellig – doch der Fürst bleibt ganz entspannt. Man wünscht ihm weitere Geburtstage wie diesen. Und zumindest ein wenig darf er den Blick schon auf das große Ereignis werfen, das in vier Jahren ansteht.

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