Sabine Lipan liest aus ihrem Buch „Die Weihnachtsmütze“
Feiertag in Gemeinschaft

Burgsteinfurt -

„Die Weihnachtsmütze“ ist nicht unbedingt die Bedeckung, die der Weihnachtsmann traditionell auf dem Kopf trägt. In Sabine Lipans gleichnamigen Kinderbuch, illustriert von Doroa Wünsch, hat sie eine ganz besondere Bedeutung.

Sonntag, 15.12.2019, 16:02 Uhr aktualisiert: 16.12.2019, 16:00 Uhr
Sabine Lipan war am Samstag auf Einladung des Fördervereins in die Stadtbücherei gekommen, um aus ihrem Buch „Die Weihnachtsmütze“ Kindern und Erwachsenen vorzutragen.
Sabine Lipan war am Samstag auf Einladung des Fördervereins in die Stadtbücherei gekommen, um aus ihrem Buch „Die Weihnachtsmütze“ Kindern und Erwachsenen vorzutragen. Foto: Rainer Nix

„Die Weihnachtsmütze“ ist nicht unbedingt die Bedeckung, die der Weihnachtsmann traditionell auf dem Kopf trägt. In Sabine Lipans gleichnamigen Kinderbuch, illustriert von Dorota Wünsch, hat sie eine ganz besondere Bedeutung.

Am Samstag war die Autorin auf Einladung des Fördervereins Gast in der Stadtbücherei. Zahlreiche Kinder waren mit ihren Eltern, Omas oder Tanten der Einladung ins Weinhaus gefolgt. Die Mädchen und Jungen hörten aufmerksam der Kinderbuchschreiberin aus Bielefeld und ihrer Geschichte von dem seltsamen Herrn Melcher zu. Der saß in seinem unaufgeräumten Wohnzimmer auf dem Sessel und konnte dem Weihnachtsfest so überhaupt nichts abgewinnen. Kein Wunder, ist er doch mutterseelenallein auf dieser Welt.

Schließlich geht er an einem stürmischen Vorweihnachtstag in den Park. Dort bläst ihm der Wind seine Wintermütze vom Kopf und plötzlich wandelt sich sein Leben. Ein junger Mann findet die Mütze und die beiden kommen ins Gespräch. Wie es das Schicksal will, macht sich die Mütze noch weitere Male selbstständig, was zu weiteren Bekanntschaften führt. So kommt es, dass Herr Melcher von einem kleinen Jungen, einem jungen Mann, einer alte Frau und einem Hund eingeladen wird und es Weihnachten gar nicht mehr so einsam um diese Menschen ist.

Lipan hatte überdies einen wuscheligen „Raben“ im Gepäck, eine Handpuppe, die sich für außerordentlich wichtig hielt. Das war jedenfalls ihrem nicht enden wollenden Redeschwall zu entnehmen. Spätestens als Rabe „Gisbert“ Lakritzschnecken und andere Süßigkeiten verteilte, hatte er sich einen Weg in die Herzen seines Publikums gebahnt. Der Förderverein war darüber hinaus besonders spendabel und servierte Kinderpunsch, Kaffee und Gebäck.

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