Klaus Rempe beim Lions Club Graf Arnold über „Final Coolness – Die neue Siegermentalität“
Erfolg beginnt im Kopf

Steinfurt -

Klaus Rempe, Keynote-Speaker bei der Veranstaltung „Final Coolness“ am Mittwoch, hat mit seinem außergewöhnlichen Beispiel reichlich Erstaunen und Applaus geerntet. Der Lions Club Graf Arnold Münsterland hatte ins Kommunikationszentrum der Kreissparkasse eingeladen. „Die neue Siegermentalität fürs digitale Zeitalter“ stand im Fokus.

Donnerstag, 23.01.2020, 16:48 Uhr aktualisiert: 24.01.2020, 15:50 Uhr
Das Kommunikationszentrum der Kreissparkasse war am Mittwochabend voll besetzt, als der Motivationsredner Klaus Rempe über „Final Coolness – Die neue Siegermentalität“ vor den Gästen des Lions Club Graf Arnold sprach.
Das Kommunikationszentrum der Kreissparkasse war am Mittwochabend voll besetzt, als der Motivationsredner Klaus Rempe über „Final Coolness – Die neue Siegermentalität“ vor den Gästen des Lions Club Graf Arnold sprach. Foto: nix

Einen gewöhnlichen Strohhalm in einem fahrenden Zug durch rohe Kartoffeln stechen, geht das? Ja, denn es ist reine Kopfsache. Die Erfahrung lehrt, dass Kartoffeln ziemlich fest und Strohhalme ziemlich fragil sind, doch diese Annahme bildet nicht die ganze Wahrheit ab. Trinkhalme sind an den Enden scharfkantig, aber das blendet jeder erst einmal aus. Holt man mit dem Strohhalm zum „Durchstoß“ aus, muss der Erfolg bereits im Kopf visualisiert sein. Dann funktioniert es, sonst nicht.

Bevor der Hirnforscher und Motivationstrainer Rempe das Wort ergriff arrangierte Lions-Präsident Rudolf Wehmeyer eine Talkrunde mit Rainer Langkamp, Vorstandsvorsitzender der Kreissparkasse, Dirk Zumbansen, Publicis Groupe, und Oliver Doleschal, Geschäftsführer in der All4Labels Group. Digitalisierung sei der Schritt in die Zukunft. Einig waren sich die Diskutanten aber auch, dass diese Entwicklung nicht nur Chancen in sich birgt. Neue Jobs werden geschaffen, traditionelle dafür vernichtet. „Digitalisierung hat für uns hohe Priorität“, stellte Wehmeyer fest. Sie schafft neue Arbeitsplätze wie beispielsweise den „Clickworker“, der professionell Produkte und Dienstleistungen bewertet. „Clicks“ und „Likes“ sind mittlerweile zu einer Währung geworden, die über Erfolg und Misserfolg entscheidet. Ein kontrovers betrachtetes Charakteristikum des neuen Technik-Zeitalters. Spannend bleibt der Umgang mit personenbezogenen Daten. Jedem wird angeraten genau darauf achten, welche Informationen er im Netz preisgibt. „Digitalisierung soll sinnvollen Kundennutzen schaffen“, betonte Doleschal.

„Digital ist besser“, plädierte Zumbansen und Langkamp beschrieb, dass Geldinstitute durch ihren Umgang mit „stofflosen Produkten“, also Finanzen, für digitale Lösungen geradezu prädestiniert sind.

Wirtschafts-Psychologe Rempe vertritt die Auffassung, dass Erfolg nur mittels Visualisierung möglich ist. Viele Menschen stellen ihr Licht unter den Scheffel und glauben nicht, dass sie beispielsweise sympathisch oder sexy sind. Dabei sind innere Glaubenssätze enorm wichtig. „Was immer Sie über sich glauben stimmt“, machte er seinem Publikum klar. Beispiele rekrutierte er aus dem Sport. „Sieger Typen 4.0 schaffen sich ihre eigene Realität“, so Rempe. Selbstvertrauen wird für diese Menschen zur inneren Gewissheit: „Ich hab’s drauf.“ So soll Boris Becker mit seiner Grundeinstellung „Bälle verlieren gibt’s nicht“ zu einem der populärsten Tennis-Idole geworden sein. Erfolg ist eine Sache der inneren Einstellung. Fragen wie „Was kann ich heute neu und besser machen als gestern?“ oder den Kopf täglich mehr für die Zukunft zu öffnen, ebnet darüber hinaus den Weg in die digitale Zukunft.

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