Investor Rainer Feldmann entwickelt Gebiet für rund 70 Baugrundstücke
Wohnen an der Eichenallee

Sonntag, 09.02.2020, 15:06 Uhr
Bislang existieren nur grobe Skizzen, die Pläne für das Baugebiet Eichenallee werden jetzt konkretisiert. Ingenieur Reinhold Hüls, Architekt Josel Holthaus, Landschaftsarchitekt Ulrich Schultenwolter, Bauunternehmer Rainer Feldmann, Technischer Beigeordneter Hans Schröder und Bürgermeisterin Claudia Bögel-Hoyer erläuterten am Freitag das Vorhaben.
Bislang existieren nur grobe Skizzen, die Pläne für das Baugebiet Eichenallee werden jetzt konkretisiert. Ingenieur Reinhold Hüls, Architekt Josel Holthaus, Landschaftsarchitekt Ulrich Schultenwolter, Bauunternehmer Rainer Feldmann, Technischer Beigeordneter Hans Schröder und Bürgermeisterin Claudia Bögel-Hoyer erläuterten am Freitag das Vorhaben. Foto: arl

Aus städtischer Sicht, machten Bürgermeisterin Claudia Bögel-Hoyer und Technischer Beigeordneter Hans Schröder deutlich, steht dem nichts entgegen. Der Aufstellungsbeschluss für das Areal wurde bereits im Mai gefasst. „Wir befinden uns mitten im Verfahren“, so Schröder.

Die Pläne von Rainer Feldmann stoßen bei Rat und Verwaltung natürlich auf breite Zustimmung. „Wohnraum ist nach wie vor knapp. Wir benötigen dringend Bauland“, betonte Bürgermeisterin Claudia Bögel-Hoyer. Darum sei sie auch sehr dankbar, dass der Verkauf der Fläche zustande gekommen sei.

Bislang existieren erst grobe Vorplanungen für das Gebiet. Architekt Josef Holthaus schätzt, dass an die 70 Baugrundstücke auf der Fläche entstehen können. Dabei soll ein gesunder Mix zwischen Ein- und Mehrfamilienhäusern entstehen. Das Konzept sieht vor, dass entlang der Altenberger dreigeschossige Gebäude entstehen, um den Verkehrslärm abzufangen, dahinter könnte zweieinhalbgeschossig gebaut werden, ehe dann im Kern das klassische Einfamilienhaus entstehen kann. Baudezernent Hans Schröder: „Jeder soll hier seinen Traum bauen können.“

Um den Schallschutz weiter zu verbessern, will die Stadt in Abstimmung mit Straßen.NRW als Baulastträger für die Landstraße erreichen, dass am Ortseingang das Tempolimit von 70 auf 50 km/h gesenkt wird. „Die Gespräche laufen noch“, so Claudia Bögel-Hoyer.

Die Planer werden ein besonderes Augenmerk auf die geschützte Eichenallee legen müssen und auch wollen, wie Architekt Josef Holthaus betonte: „Wir werden die vorgegebenen Mindestabstände natürlich einhalten und auch sonst alles dafür tun, dass die Bäume nicht gefährdet werden.“ Vorgeschrieben ist ein Abstand von 20 Metern.

Wie dringend neue Baugrundstücke in der Stadt gesucht werden, machte die Bürgermeisterin bei dem Außentermin deutlich: „Wir haben im Rathaus derzeit 200 Anfragen für Bauplätze vorliegen.“ Da komme das Vorhaben von Rainer Feldmann gerade recht. Die Lage in Wilmsberg bezeichnete Bögel-Hoyer als „erstklassig“. Der Unternehmer versprach, „hochwertig, gut und trotzdem bezahlbaren“ Wohnraum in Wilmsberg zu schaffen.

Bei der Konzeptionierung soll unter anderem berücksichtig werden, dass das neue Gebiete auch erweitert werden kann, zum Beispiel auf der anderen Seite der Eichenallee, um damit den Lückenschluss zur bestehenden Bebauung herzustellen. Wie Claudia Bögel-Hoyer klar stellte, ist das aber noch Zukunftsmusik.

 

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