Ein Dreigestirn, das kommt an Weiberfastnacht weit rum
Vom Mond direkt in die Hölle

Borghorst -

Weiberfastnacht, das ist für das städtische Dreigestirn Terminstress. Im 20-Minuten-Takt besuchen Frank, Anja und Andre mit ihrem Gefolge die Borghorster Kindergärten. Und müssen dabei die ein oder andere Aufgabe lösen...

Donnerstag, 20.02.2020, 16:28 Uhr aktualisiert: 21.02.2020, 14:55 Uhr
Volles Programm: Zehn Kindergärten besuchten das Dreigestirn und die Weißjacken am Donnerstagmorgen. Die Kinder hatten sich wieder einige lustige Aufgaben überlegt, die das närrische Trio lösen musste – wie die Bilder hier beweisen.
Volles Programm: Zehn Kindergärten besuchten das Dreigestirn und die Weißjacken am Donnerstagmorgen. Die Kinder hatten sich wieder einige lustige Aufgaben überlegt, die das närrische Trio lösen musste – wie die Bilder hier beweisen. Foto: Axel Roll

So ein Dreigestirn, das kommt viel rum. Frank, Anja und André, die waren im Wilden Westen, in Urwäldern, im Zauberland, in der Rappelkiste, feierten eine Party auf dem Mond, um dann in der Hölle, die sich ausgerechnet im Pfarrhaus auftat, mit einer Horde Teufelchen anzustoßen. Aber so ist das, wenn es Weiberfastnacht wird und Prinz, Prinzessin, Zerri sowie die Weißjacken – für närrische Verhältnisse – in aller Herrgottsfrühe zur Tour durch die Kindergärten starten.

Wer weiß, ob das Trio den Morgen so souverän durchgestanden hätte, wenn es nicht früh um sieben das traditionelle Tollitäten-Frühstück in der Narrenhochburg Schünemann gegeben hätte. Danach war der närrische Hochadel jedenfalls fit für Cowboyspiele im Kindergarten St. Martin, Schuh-Puzzle mit echten Schuhen der Prinzessin im Awo-Kiga, Tiergeräusch-Memory in Don-Bosco, Raumschiff-Schnellaufwickeln im Kolpingkindergarten, Feuerwehrwagen-Wettfahrten in St. Josef sowie die diversen Ehren- und Gruppentänze gar nicht mitgerechnet. Für den Prinzen gab es zwischendurch im Awo-Kindergarten die bekannte Bockwurst am Hutband mit Senf, die er traditionell ohne den Einsatz der Hände, dafür mit einer großen Serviette essen muss.

Dreigestirn besucht die Kindergärten

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  • Das Steinfurter Dreigestirn und Gefolge besuchten zum Abschluss den neuen Pfarrer Dr. Jochen Reidegeld

    Foto: Axel Roll
  • Das Steinfurter Dreigestirn und Gefolge besuchten zum Abschluss den neuen Pfarrer Dr. Jochen Reidegeld

    Foto: Axel Roll
  • Zehn Kindergärten standen für die Karnevalisten auf der Besuchsliste. Überall war der Einsatz der Narren gefragt.

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  • Die Freude bei dem Narrennachwuchs war groß.

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  • Die Kinder hatten lustige Choreografien einstudiert.

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  • Eine Wettfahrt mit einem Feuerwehrauto wartete im Kindergarten St. Josef auf das Dreigestirn.

    Foto: Axel Roll
  • Eine Wettfahrt mit einem Feuerwehrauto wartete im Kindergarten St. Josef auf das Dreigestirn.

    Foto: Axel Roll
  • Eine Wettfahrt mit einem Feuerwehrauto wartete im Kindergarten St. Josef auf das Dreigestirn.

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  • Horch, was kommt von draußen rein – in diesem Fall der Stadtprinz.

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  • Mitmachen war angesagt.

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  • Die Kinder machten den Großen die Tänze vor.

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  • Die Prinzessin bekam natürlich auch überall einen Orden

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  • Dass Anja und Frank gelenkig sind, das bewiesen sie in der Rappelkiste bei einem ganz speziellen Tanz.

    Foto: Axel Roll
  • Dass Anja und Frank gelenkig sind, das bewiesen sie in der Rappelkiste bei einem ganz speziellen Tanz.

    Foto: Axel Roll
  • Konfetti für das Dreigestirn

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  • Eine kleine und eine große Prinzessin.

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  • Die Funkenmariechen mussten vortanzen – und gaben alles.

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  • Schnellwickeln mit Gummihandschuhen. Hier hatte der Prinz der Nase vorn.

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  • Schnellwickeln mit Gummihandschuhen

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  • Schnellwickeln mit Gummihandschuhen

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  • Applaus von den Kindern.

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  • Die Kindergartenkinder hatten ihren Spaß.

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  • Gruppenbild mit Dreigestirn

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  • Zerri Andre besuchte Sohn Silas im Kindergarten.

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  • Feierliche Zeremonie: Die Prinzessin bekommt einen Orden.

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  • Daumen hoch beim Tanz.

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  • Die Bockwurst am Band serviert jedes Jahr der Awo-Kindergarten an der Schützenstraße

    Foto: Axel Roll
  • Die Bockwurst am Band serviert jedes Jahr der Awo-Kindergarten an der Schützenstraße.

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  • Die Bockwurst am Band serviert jedes Jahr der Awo-Kindergarten an der Schützenstraße

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  • Zunge raus – im Karneval ist das erlaubt.

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  • Die Weißjacken betreuen das Dreigestirn auf seiner anstrengenden, aber ungemein lustigen Tour.

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  • Hier muss Frank seine Prinzenmütze gegen ein Geweih eintauschen.

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  • Gruppenbild mit Dreigestirn

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  • Frank lässt sich schön machen.

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  • Steinfurt, helau.

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  • Da haben wir den Schuhsalat. Frank hilft, ihn zu sortieren.

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  • Wie der Kindergarten an die Schuhe von Anja kam, blieb sein Geheimnis.

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  • Steinfurt, helau

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  • Steinfurt, helau

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  • Frank reitet durch den Wilden Westen, natürlich stilecht mit Cowboyhut

    Foto: Axel Roll
  • Frank reitet durch den Wilden Westen, natürlich stilecht mit Cowboyhut

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  • Bei den jungen Damen ist jedes Jahr das Prinzessinnen-Kostüm der Hit.

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  • Prinzessin Anja darf auf einem Thron Platz nehmen.

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  • Anja im Gespräch mit dem Narren-Nachwuchs

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Da kam die Mittagspause beim neuen Pfarrer Dr. Jochen Reidegeld gerade recht. Der kehrte bei seiner Begrüßung sein Innerstes nach außen, ließ die Hymne des BVB spielen und sagte dann, dass er am liebsten jedes Kind in Steinfurt mit zweiten Namen Borussia taufen würde. Das fanden bis auf Zerri André alle super. Der hat das Maskottchen des 1. FC Köln an seinem Zepter. Was den Pfarrer auf die Idee brachte, Jesus als neuen Trainer für die Kölner zu vermitteln. „Der ist immer dort, wo die Not am größten ist.“

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