Austtellung über die Kulturrucksack-Projekte in Borghorst und Burgsteinfurt
Vom Buch-Casting bis zum Geist in der Flasche

Steinfurt -

Da sage noch einer, für die Kinder und Jugendlichen werde in der Stadt nichts geboten. „Da kann ich nur lachen“, sagte Marion Niebel, Geschäftsführerin der Steinfurterin Marketing und Touristik, die im vergangenen Jahr wieder die Kulturrucksack-Projekte in der Stadt koordiniert und die Ausstellung dazu am Mittwoch in der VR-Bank an der Münsterstraße eröffnete.

Mittwoch, 26.02.2020, 16:18 Uhr aktualisiert: 27.02.2020, 09:42 Uhr
Conny Eissing (Stadtbücherei), Viola Keller von der Stadt, VR-Bank-Filialleiter Christian Roters, Filmemacher Klaus Uhlenbrock, SMarT-Geschäftsführerin Marion Niebel und Jana Mießner (v.l.) vom Kreis eröffneten am Mittwoch die Kulturrucksack-Ausstellung in der VR-Bank Borghorst.
Conny Eissing (Stadtbücherei), Viola Keller von der Stadt, VR-Bank-Filialleiter Christian Roters, Filmemacher Klaus Uhlenbrock, SMarT-Geschäftsführerin Marion Niebel und Jana Mießner (v.l.) vom Kreis eröffneten am Mittwoch die Kulturrucksack-Ausstellung in der VR-Bank Borghorst. Foto: Axel Roll

Basteln und malen, aber auch so ausgefallene Projekte wie ein Buch-Casting in der Stadtbücherei oder das Drehen eines Märchen- oder Burgsteinfurter Historienfilms standen 2019 für die Zehn- bis 14-Jährigen zur Auswahl.

Insgesamt flossen vom Land rund 100 000 Euro in den Kreis Steinfurt, wie Jana Mießner von der Kulturförderung des Kreises erläuterte. Ungefähr ein Zehntel davon landete in Borghorst und Burgsteinfurt. „Damit kann man eine Menge machen“, verwies Marion Niebel auf die Stellwände in der VR-Bank, die einen Überblick über die Projekte von Stadtbücherei, OT-Heim, Kiste, Dampfross und dem Filmer Klaus Uhlenbrock geben.

Besonders stolz ist Uhlenbrock auf den Historienstreifen über die Burg Ascheberg, der mit großem Aufwand unter anderem auf dem Sachsenhof in Greven gedreht wurde. Zur Vollendung des 60-Minuten-Films fehlen noch zwei Drehtage. Klaus Uhlenbrock: „Die Jugendlichen waren bei den Aufnahmen total begeistert.“ Zweites filmisches Werk ist der „Erbfluch“, ein Märchen über einen Geist in der Flasche, das zum Großteil im Haus Buckshook, dem ältesten Gebäude von Borghorst, entstanden ist.

„Mit der Ausstellung wollen wir zeigen, dass die Fördergelder gut angelegt sind. Außerdem wollen wir Lust zum Mitmachen wecken“, erläuterte SMarT-Geschäftsführerin Marion Niebel. Dass das gelingt, konnte VR-Bank-Filialleiter Christian Roters berichten: „Die Zahl der Besucher war bislang immer sehr groß.“ Der Vertreter des Hauptsponsors ist optimistisch, dass das auch in diesem Jahr der Fall sein wird. . .

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