Neuer Erster Beigeordneter
Erster Arbeitstag für Michael Schell

Steinfurt -

Die ersten Tage des neuen Ersten Beigeordneten Michael Schell stehen im Zeichen des Kennenlernens. Ernst wird es für den 51-Jährigen am Donnerstag. Dann muss er das erste Mal der Politik Rede und Antwort stehen.

Montag, 02.03.2020, 16:08 Uhr aktualisiert: 03.03.2020, 16:48 Uhr
Bürgermeisterin Claudia Bögel-Hoyer begrüßte am Montag Michael Schell als ihren neuen Stellvertreter im Rathaus.
Bürgermeisterin Claudia Bögel-Hoyer begrüßte am Montag Michael Schell als ihren neuen Stellvertreter im Rathaus. Foto: Axel Roll

Bislang ist die Topfblume die einzige Dekoration in dem Büro rechts neben dem gemeinsamen Vorzimmer. „Die Bilder müssen noch aufgehängt werden“, sagt Michael Schell. Den privaten Umzug hat der neue Erste Beigeordnete größtenteils schon über die Bühne gebracht. Der 51-jährige hat eine Wohnung in Burgsteinfurt bezogen. „Gar nicht so weit weg von unserem Haus“, lacht Bürgermeisterin Claudia Bögel-Hoyer, die ihren neuen Stellvertreter am Montagmorgen zu seinem ersten Arbeitstag im Rathaus begrüßte.

„Die ersten Kollegen konnte ich schon kennenlernen“, sagte der Nachfolger von Maria Lindemann, die bekanntlich zum 1. November Bürgermeisterin in ihrem Geburtsort Spelle geworden ist. So traf sich Schell am Vormittag mit den Leitern der Fachdienste, die zu seinem Verantwortungsbereich gehören. Aber auch ein erstes Treffen mit dem Dezernentenkollegen Hans Schröder von der Bauabteilung habe es schon gegeben.

Die nächsten Tage, ist Michael Schell überzeugt, werden im Zeichen des Kennenlernens stehen. Nicht nur im Rathaus, auch in der Politik. Die ersten Ausschussvorsitzenden haben bereits ihren Besuch angekündigt.

Eine längere Schonzeit wird es für den neuen Beigeordneten nicht geben. Bereist am Donnerstag muss er beim Schul-, Kultur- und Sportausschuss in die Bütt. Dort steht unter anderem die Sportentwicklungsplanung für Steinfurt auf der Tagesordnung.

Michael Schell ist Mitte Dezember vom Rat der Stadt Wiehl offiziell verabschiedet worden. Dort war er 31 Jahre im Rathaus tätig gewesen, bevor er sich in Steinfurt um das Dezernentenamt beworben hatte. In Wiehl war er über sechs Jahre lang Erster Beigeordneter gewesen.

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