„4Klangfarben“ begeisterten bei der Stuhl-Tour in Borghorst
Tolles Konzert mit legendären Pop- und Rocksongs

Borghorst -

Voll auf ihre Kosten kamen die Besucher des Konzerts, das die „4Klangfarben“ im Rahmen der Erfolgsreihe „Stuhl-Tour – Leben in leeren Läden“ am Freitagabend im Industrieverkauf Reygers-Raum im Flaßkamp in Borghorst gaben. Dort begeisterte das Quartett mit legendären Pop- und Rocksongs sowie anderen bekannten Songs.Am Ende gab es gleich mehrere Zugaben.

Sonntag, 08.03.2020, 07:44 Uhr aktualisiert: 08.03.2020, 15:18 Uhr
Die „4Klangfarben“ waren wie gewohnt musikalisch super-drauf.
Die „4Klangfarben“ waren wie gewohnt musikalisch super-drauf. Foto: Nix

Publikumsveranstaltungen haben es in Zeiten der Coronavirus-Angst zunehmend schwerer. Auch die Erfolgsreihe „Stuhl-Tour – Leben in leeren Läden“ merkte am Freitag einen leichten Einbruch. „Es war nicht dramatisch, aber mit rund 65 Musikbegeisterten kamen weniger zur Veranstaltung als sonst“, erklärte Mitveranstalter Michael Siefke.

An den Gaststars kann es auf keinen Fall gelegen haben. Wer den Weg zum Industrieverkauf Reygers-Raum am Flaßkamp fand, erlebte ein tolles Konzert mit den „4Klangfarben“ Leonhard Stumpf (Percussion und Gesang), Marion Koc (Bass, Flöte und Gesang), Martina Furchert (Gitarre, Bass, Gesang) und Peter Furchert (Gitarre, Gesang). Die beliebte Formation, überall in der Region ein Begriff, brachte jede Menge Pop- und Rocksongs mit, die im Radioprogramm der letzten Jahrzehnte rauf- und runtergespielt wurden. Der besondere Reiz ist das ganz besondere Arrangement der Lieder, perfekt abgestimmt auf die Stimmen und Instrumente der Interpreten.

Legendär

Wer kennt nicht das „Come together“ der Beatles, Eröffnungssong ihres legendären Albums „Abbey Road“œ aus 1969. Viele Kompositionen, die Musikgeschichte schrieben, waren vertreten. „Light my fire“ von den Doors schaffte es immerhin auf Platz 35, der nach Ansicht des Rolling-Stones-Magazins 500 besten Songs aller Zeiten. Das „Cello“ des deutschen Kult-Rockers Udo Lindenberg stand auf der Setlist, aber auch der skurrile Gassenhauer „Ohne Krimi geht die Mimi nie ins Bett“ von Bill Ramsey.

Spaßmacher Leo Stumpf hatte wie immer ganz besondere Auftritte. Seine Version des Dschungelbuch- Klassikers „Ich wär so gern wie du“ ist zweifellos unerreicht. Mit seiner tief-verzerrten „Shouter“-Stimme reißt er das Publikum immer wieder zu Begeisterungsstürmen hin. Auch das „Wunner van Wielt“, plattdeutsche Version des Louis-Armstrong-Liedes „What a wonderful world“ verfehlte seine Wirkung nicht.

Die vier Klasse-Musiker verließen die Bühne nicht ohne mehrere Zugaben. Da blieb das Publikum unerbittlich.

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