Aufruf zur Ferienspaß-Aktion
Planungen laufen unter Vorbehalt

Steinfurt -

In den vergangenen Jahren war zu dieser Zeit der Ferienspaß-Kalender für die Sommerferien meist gut gefüllt. Jetzt halten sich die Anbieter mit ihren Vorhaben zurück. Schließlich möchte man, mit Blick auf die Corona-Beschränkungen, nicht für die Tonne planen. Die Ferienspaß-Organisatoren stellen aber auf jeden Fall etwas auf die Beine. Sie hoffen auf weitere Unterstützung und stehen mit Rat und Tat zur Seite.

Dienstag, 12.05.2020, 05:04 Uhr aktualisiert: 12.05.2020, 16:46 Uhr
Das Orga-Team der Ferienspaß-Aktion Steinfurt (v.l.): Cassandra Schomaker (Familienunterstützender Dienst), Ute Kriens (Stadtjugendpflegerin), Michelle Kiefer und Josef Budde (beide OT-Heim)
Das Orga-Team der Ferienspaß-Aktion Steinfurt (v.l.): Cassandra Schomaker (Familienunterstützender Dienst), Ute Kriens (Stadtjugendpflegerin), Michelle Kiefer und Josef Budde (beide OT-Heim) Foto: Alex Piccin

„Findet etwas statt?“ Mit dieser Frage werden die Organisatoren der Ferienspaßaktion aktuell immer wieder konfrontiert. Die Antwort liefert Cassandra Schomaker vom Familienunterstützenden Dienst (FuD): „Es wird definitiv was stattfinden – wenn es erlaubt ist.“ Sie und ihre Mitstreitern müssen um die Ecke planen. Die Unsicherheit bleibt groß, denn niemand kann voraussagen, wie sich die Situation in der Corona-Pandemie entwickeln wird. Das Orga-Team setzt dennoch alle Hebel in Bewegung, damit nicht der schlimmste Fall eintritt: ein Sommer ohne Angebote.

Stadtjugendpflegerin Ute Kriens kann die Unsicherheit der Anbieter nachvollziehen: „Sie fragen sich, ob sie etwas für die Tonne planen.“ Aus diesem Grund bietet das Ferienspaß-Team ihnen umfassende Unterstützung in Sachen Ideenfindung und Planung an. Es startet einen Aufruf an die potenziellen Anbieter: „Habt Mut, euch etwas zu überlegen oder bewährte Sachen an die Corona-Beschränkungen anzupassen“, sagt Kriens. Gemeinsam werden Wege besprochen, die Hygiene-Standards umzusetzen. Um Ideen zu bündeln, schwebt den Organisatoren die Erstellung eines Portfolios vor. „Dies ist hilfreich für jemanden, der etwas anbieten möchte, aber noch keine konkrete Idee hat“, erklärt Kriens.

Habt Mut, euch etwas zu überlegen oder bewährte Sachen an die Corona-Beschränkungen anzupassen.

Ute Kriens

Der FSV Steinfurt geht mit gutem Beispiel voran und hat acht Angebote erstellt. Der FuD veranstaltet ein Action-Painting, also malen an der Leinwand ohne Pinsel. „Menschen mit Behinderung dürfen sich sehr gerne anmelden“, weist Schomaker hin. Das OT-Heim St. Nikomedes startet am 1. und 2. Juli ein Graffiti-Angebot. Ein Filmdreh mit Klaus Uhlenbrock ist auch geplant. „Das ist natürlich alles unter Vorbehalt, denn wir gehen vom Ist-Zustand und der aktuellen Verordnung aus“, sagt Michelle Kiefer vom OT-Heim.

Einen Programmflyer wird es in diesem Jahr aus gegebenem Anlass nicht geben. Stattdessen möchten die Organisatoren versuchen, über soziale Medien, die eigenen Homepages oder in Auslagen kreativ möglichst viele Menschen zu erreichen.

Wer ein Ferienspaßangebot erstellen möchte, sollte dies bis zum 20. Juni machen. Für Aktionen in den späteren Ferienwochen sei die Anmeldung auch kurzfristig und flexibel gestaltbar. Interessierte melden sich telefonisch montags bis freitags von 12 bis 14 Uhr unter 0 25 52/30 76 oder per E-Mail an ferienspass@ot-heim.de.

https://event.yoochoose.net/news/705/consume/10/2/7404612?categorypath=%2F2%2F2669082%2F2670173%2F2686135%2F2686808%2F2686838%2F
Nachrichten-Ticker