Stadt will in Sachen Sauberkeit auf Hightech setzen
Mülleimer sollen smart werden

Steinfurt -

Steinfurt soll sauberer werden. Mit neuen Abfalleimern soll ein Anfang gemacht werden. Ein paar besonders innovative smarte Hightech-Modelle stellte der technische Beigeordnete Hans Schröder jetzt im Bauausschuss vor: solarbetrieben, mit integrierter Presse oder im Boden versteckt.

Freitag, 29.05.2020, 22:13 Uhr aktualisiert: 30.05.2020, 11:03 Uhr
Der aus der Schweiz stammende „Solarhai“ könne auich bald in Steinfurt stehen.
Der aus der Schweiz stammende „Solarhai“ könne auich bald in Steinfurt stehen. Foto: privat

Doch bevor diese hochmodernen Abfallbehälter das Stadtbild bereichern, ist zunächst eine Bestandsaufnahme der bisher aufgestellten Mülleimer geplant. Alle werden digital erfasst und auf ihren Zustand überprüft. „Außerdem wollen wir feststellen, wo Mülleimer verstärkt benötigt werden und auch wo sie nicht erforderlich sind“, erklärte Schröder. „Wir wollen damit auch das Pflegekonzept der Verwaltung transparent machen.“

„Wir brauchen aber kurzfristige Lösungen, wie etwa freitags nach dem Markt in Burgsteinfurt, wenn die Mülleimer überfüllt sind und bis Montag nicht geleert werden“, sagte Kurt Lewandowski von der Freien Wählergemeinschaft.

„In einigen Bereichen müssen wir nachsteuern“, stimmte Schröder zu. Freitags nach dem Markt seien sie tatsächlich „etwas schwach auf der Brust“. Niels Heermann, Leiter des Tiefbauamtes, erklärte, dass neue Mülleimer aber nicht das alleinige Mittel für eine saubere Stadt seien. „Wir müssen auch das Thema Müllvermeidung verstärkt in den Blick nehmen.“

Positive Erfahrungen

Doch zurück zu den modernen Abfalleimern. Die Verwaltung plane zunächst probehalber zwei smarte Modelle zu leihen, um zu sehen, ob sie wirklich besser sind, mehr bringen und auch, wie sie angenommen werden. Insgesamt hätten diese Behälter eine kürzere Lebensdauer als herkömmliche Abfalleimer, gab Schröder auf den Einwand eines Bauausschussmitgliedes zu. Auch ein höherer Wartungsbedarf käme auf die Stadt zu. Andere Städte hätten aber durchaus positive Erfahrungen mit diesem neuen Modellen gemacht. heißt es.

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