Wahlprogramm beschlossen
Freie Wähler werden konkret

Steinfurt -

Für ein sachorientiertes Handeln in Politik und Verwaltung, transparent und nachvollziehbar für Jedermann“, ist das Wahlprogramm überschrieben, das die Freie Wählergemeinschaft Steinfurt (FWS) jetzt verabschiedet hat. Zu allen Themenfeldern werden konkrete Aussagen gemacht, was die FWS verändern und gestalten will.

Montag, 08.06.2020, 16:44 Uhr aktualisiert: 09.06.2020, 16:14 Uhr

„Wir für Steinfurt – Für ein sachorientiertes Handeln in Politik und Verwaltung, transparent und nachvollziehbar für Jedermann“, ist das Wahlprogramm überschrieben, das die Freie Wählergemeinschaft Steinfurt (FWS) jetzt verabschiedet hat. Schwerpunkte bilden „Gleichwertige Lebens- und Wohnqualität in der ganzen Stadt“, „Bildung, Kultur, Sport und Soziales“, „Jugend“, „Ökologie und Klimaschutz“, „Information, Digitalisierung und Stadtentwicklung“ und „Zeitgemäße Mobilität“. Alle Themen sind mit konkreten Maßnahmen verbunden, die die FWS verfolgen möchte. Sie sind auf der Internetseite der Wählergemeinschaft hinterlegt.

„Die FWS setzt sich besonders für den Bürgerwillen ein“, betont FWS-Chef Dr. Reinhold Dankel und nennt Beispiele wie die Abschaffung der Ausbaubeiträge für bestehende Straßen, ausreichende Beleuchtung auch für Gehwege, Übernahme und Wiederherstellung der gesperrten Aa-Brück im Bagno. Steinfurt müsse mehr insektenfreundliche Grünflächen anlegen und die Feld- und Waldwege besser pflegen. Der Öffentlichen Nahverkehr, insbesondere zwischen den Stadtteilen, soll durch Taktung und Linienführung attraktiver gestaltet werden. Weiter verfolgt wird in diesem Zusammenhang die Anregung, die Benutzung innerhalb des Stadtgebietes für Schüler kostenlos zu organisieren. Immer noch bestehende Lücken zwischen Radwegen sollen geschlossen und dafür Grundstücke übernonmen werden.

Neben kostenlosem WLAN im gesamten Stadtgebiet müsse die digitale Ausstattung in Schulen verbessert und weiter gefördert werden.

Mehr Transparenz will die FWS unter anderem dadurch schaffen, Bebauungspläne online für Jedermann einsehbar zu machen. Beratungen und Sitzungen im Rathaus sollen möglichst öffentlich sein.

Wirtschaftsförderung, so nimmt Danke einen weiteren Punkt des FWS-Programm auf, soll weiter „Chefsache“ sein. Die FWS will den Standort Steinfurt für Wirtschaft, Handwerk sowie Hotel und Gaststätten stärken. Dankel dazu: „Hier ist pragmatische Hilfen zu Corona-Zeiten notwendig.“ Und: „Steinfurt muss die Vermarktung regionaler landwirtschaftlicher Produkte durch Subventionierung beim Mensaessen fördern. Hier soll gesundes Essen in Mensen in Bioqualität von heimischen Erzeugern angeboten werden.“ Ebenso seien kleine und mittelständische Betriebe vor Ort durch bewusste Auftragsvergabe zu unterstützen.

„Mit diesem konkreten Wahlprogramm und den kompetenten Kandidaten sind wir sehr gut aufgestellt“, ist FWS-Vorsitzender Reinhold Dankel überzeugt. Er blickt optimistisch auf die Wahl im September. Ziel der Freien Wähler ist es, am 13. September drittstärkste Kraft im Rathaus zu werden.

 

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