Sieger des Architektenwettbewerbs für Neugestaltung des Innenraums von St. Nikomedes stehen fest
Neue Heimat für das Stiftskreuz

Borghorst -

Eine achtköpfige Jury aus externen Architekten, Vertretern des Bistums Münster sowie der Pfarrei St. Nikomedes hat unter Vorsitz von Prof. Dr.-Ing. Volker Droste aus Oldenburg die beiden Preisträger des Architektenwettbewerbs zur liturgischen Umgestaltung der St.-Nikomedes-Pfarrkirche gekürt. Dieser war von der Pfarrei St. Nikomedes ausgelobt worden. Gewonnen hat der Entwurf des Büros Hermanns Architekten aus Kleve. Den zweiten Platz belegten die Pläne des Büros ARGE Scholz und Hehnpohl aus Senden, teilt des Bistum Münster in einem Pressetext mit.

Mittwoch, 10.06.2020, 16:58 Uhr
Der Entwurf aus Kleve platziert das Stiftskreuz hinter dem Eingang unten rechts.
Der Entwurf aus Kleve platziert das Stiftskreuz hinter dem Eingang unten rechts. Foto: Axel Roll

 

Ziel der anstehenden Baumaßnahme soll insbesondere sein, dem Borghorster Stiftskreuz eine Heimat zu geben. „Zugleich wollen wir die Gelegenheit nutzen, unsere Pfarrkirche nicht nur zu renovieren, sondern auch für die Gottesdienste und die Begegnungen in den nächsten Jahrzehnten zu gestalten“, erklärt Pfarrer Dr. Jochen Reidegeld.

Die Jury habe alle sechs eingereichten Entwürfe einen Tag lang ausführlich diskutiert und sich in drei Rundgängen der Entscheidung genähert, um die besten beiden Arbeiten zu ermitteln.

Nach dem zweiten Rundgang wurden die verbleibenden zwei Entwürfe entsprechend den vorgegebenen Kriterien schriftlich beurteilt. Aufgrund dieser Beurteilung wurden von der Fachjury einstimmig zwei Preise vergeben.

„Ein solches Projekt ist immer mit vielen Fragen und auch mit Unsicherheiten verbunden. Deshalb möchten wir die Mitglieder der Pfarrei von Beginn an möglichst umfassend informieren und in die Umgestaltung einbinden“, erläutert Reidegeld das weitere Verfahren.

Der abgeschlossene Architektenwettbewerb bilde nur den Anfang der Überlegungen und Planungen. „Durch die eingereichten Entwürfe wollen wir eine Idee bekommen, wie wir unsere Kirche noch mehr zu einem Raum des Gebetes, der Andacht und der Begegnung als Schwestern und Brüder machen können“, ergänzt der Pfarrer.

Der Siegerentwurf werde nicht 1:1 umgesetzt. Schon während der Jurysitzung habe es zahlreiche Änderungsvorschläge gegeben. Der Entwurf des ersten Preisträgers diene als Gesprächsgrundlage für die weiteren Planungen, in die nicht nur die gemeindlichen Gremien, sondern auch alle interessierten Gemeindemitglieder eingebunden werden sollen: „Schließlich ist es Ihre Kirche.“ Nach den Sommerferien soll es eine erste Pfarrversammlung geben.

Die sechs Entwürfe sind bis 24. Juni (Mittwoch) in der St.-Nikomedes-Kirche zu sehen.

https://event.yoochoose.net/news/705/consume/10/2/7444716?categorypath=%2F2%2F2669082%2F2670173%2F2686135%2F2686808%2F2686838%2F
Nachrichten-Ticker