Unterflurcontainer für Altglas an der Friedrich-Hofmann-Straße
Ein saubere Sache

Burgsteinfurt -

Das Steinfurter Tiefbauamt macht noch einmal auf den neuen Standort der Altglas-Container in der Friedrich-Hofmann-Straße in Burgsteinfurt aufmerksam. Auf dem Seitenstreifen im Einmündungsbereich zur Bahnhofstraße sind die in Steinfurt ersten Unterflurcontainer für Braun-, Grün- und Weißglas installiert worden.

Dienstag, 04.08.2020, 15:25 Uhr aktualisiert: 05.08.2020, 16:16 Uhr
An der Friedrich-Hofmann-Straße sind die neuen Unterflur-Container in Betrieb genommen worden. Die Entsorgungsmöglichkeit für Altglas liegt in unmittelbarer Nachbarschaft zum alten Standort an der Bahnhofstraße.
An der Friedrich-Hofmann-Straße sind die neuen Unterflur-Container in Betrieb genommen worden. Die Entsorgungsmöglichkeit für Altglas liegt in unmittelbarer Nachbarschaft zum alten Standort an der Bahnhofstraße. Foto: Drunkenmölle

Das zuständige Tiefbauamt macht noch einmal auf den neuen Standort der Altglas-Container in der Friedrich-Hofmann-Straße aufmerksam. Auf dem Seitenstreifen im Einmündungsbereich zur Bahnhofstraße sind die in Steinfurt ersten Unterflurcontainer für Braun-, Grün- und Weißglas installiert worden. Eine wenn auch kostspieligere, so doch deutlich saubere Sache, hatte sich die Politik für diese Lösung entschieden. Der Standort gegenüber an der Bahnhofstraße wurde aufgegeben. Obwohl die Behälter dort nicht mehr stehen, ist dort weiterhin Leergut abgestellt worden. Leser Norbert Krey hatte sich über die Rücksichtslosigkeit geärgert (wir berichteten gestern).

„Obwohl Altglassammlungen und Glasrecycling eine lange Tradition haben, sind immer noch viele Bürger unsicher, was in die Altglascontainer gehöre und was nicht“, schreibt Abfallberater Kurt Enting in einer Pressemitteilung der Stadt.

Bei der Entsorgung gelte der Grundsatz: Je besser die Sammelqualität, desto mehr Glas kann verwertet werden. Das spare Energie und Rohstoffe.

In die Altglascontainer gehören nach Farben getrenntes Glas von Glasverpackungen wie zum Beispiel Getränkeflaschen, Konservengläser, Gläser von Babynahrung, Parfümflakons und Pharmaziegläser. Glas fürs Recycling darf keine Verunreinigungen und Fremdstoffe enthalten. „Keramik, Steingut, Porzellan, Bleiglas, feuerfestes Glas, Flachglas wie Fensterglas sowie Glühlampen gehören in den Restmüll“, stellt Enting klar. Diese Stoffe würden bei der Glasschmelze Probleme bereiten, weil sie einen anderen Schmelzpunkt und eine andere chemische Zusammensetzung haben.

Es gibt Container für weißes, grünes und braunes Glas. Buntes Glas, wie zum Beispiel blaue Flaschen, könne problemlos im Grünglascontainer entsorgt werden, denn Grünglas vertrage im Vergleich zu den anderen üblichen Glassorten bei der Schmelze den größten Anteil an Fehlfarben. „Korken aus Kunststoff sowie Verschlüsse aus Aluminium, Kronkorken und Metalldeckel von Einwegflaschen und -gläsern gehören in den Gelben Sack“, fügt Enting an.

Weißes und buntes Flachglas kann über Wertstoffhöfe und die Mülldeponie entsorgt werden. Dazu gehören Fensterglas, Spiegel- sowie Drahtglas, Verbundglas-Autoscheiben, Sicherheitsglas und Isolierglas. Glas, das weder zum Hohlglas noch zum Flachglas gehöre, müsse als Restmüll entsorgt werden. Dies gilt auch für große Glasbehälter, die nicht durch die Öffnung der Glascontainer passen.

Kurt Enting bitte die Bevölkerung auch noch einmal darum, Rücksicht auf die Anwohner zu nehmen. Flaschen und Gläser dürfen wegen der Lärmbelästigung nur werktags von 7 bis 20 Uhr in die Altglascontainer eingeworfen werden.

Weitere Informationen gibt es bei der Abfallberatung der Kreisstadt Steinfurt unter Telefon 0 25 52/ 9 252 63.

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