Dritte Auflage der Klimaschutzaktion Stadtradeln startet am Donnerstag
Luft nach oben bei den Anmeldezahlen

Steinfurt -

Das Projekt Triangel nimmt Fahrt auf, die erste Fahrradstraße Steinfurts ist in trockenen Tüchern – ob das Stadtradeln dadurch Aufwind erfährt? Am Donnerstag fällt in der Kreisstadt der Startschuss zu dieser Aktion.

Montag, 07.09.2020, 16:24 Uhr aktualisiert: 08.09.2020, 17:18 Uhr
Werben für die Teilnahme am Stadtradeln: Klimaschutzmanager Simon Möser und Bürgermeisterin Claudia Bögel-Hoyer, zugleich Schirmherrin der Aktion.
Werben für die Teilnahme am Stadtradeln: Klimaschutzmanager Simon Möser und Bürgermeisterin Claudia Bögel-Hoyer, zugleich Schirmherrin der Aktion. Foto: Stadt Steinfurt

Das Projekt Triangel nimmt Fahrt auf, die erste Fahrradstraße Steinfurts ist in trockenen Tüchern – ob das Stadtradeln dadurch Aufwind erfährt? Wenn man auf die Homepage der Klimaschutzaktion schaut, so kann die Frage zumindest zum aktuellen Zeitpunkt nicht vorbehaltlos mit „Ja“ beantwortet werden. 24 angemeldete Teams mit knapp 200 Radlern lassen zwei Tage vor Beginn der vom Klimabündnis angeregten Kampagne, an der Steinfurt in diesem Jahr bereits zum dritten Mal teilnimmt, noch Luft nach oben. Die Erfahrung zeigt indes, dass sich viele sehr kurzfristig oder sogar noch während des laufenden Wettbewerbs anmelden.

Dass weiß auch Klimaschutzmanager Simon Möser, der in Nachfolge von Lorenz Blume die 2020er-Auflage der Aktion federführend betreut. Er will die Zeit bis zum Start am Donnerstag nutzen, um die Werbetrommel vor allem bei den weiterführenden Schulen zu rühren. Aber auch allgemein hofft er, dass sich noch das eine oder andere Team findet und sich die Parlamentarier – trotz Wahlstress – stärker einbringen.

Bei dem Wettbewerb gilt es, möglichst viele Kilometer mit dem Fahrrad oder auch Pedelec gemeinschaftlich als Stadt zurückzulegen, sagt Möser. Die Aktion wolle ganz praktisch dafür werben, sich mehr an der frischen Luft zu bewegen und für zumindest 21 Tage – der Aktionszeitraum dauert vom 10. bis zum 30. September – möglichst das Fahrrad als Verkehrsmittel zu nutzen.

Für die aktivsten Einzelradler, Teams, Schulklassen und Kitas gibt es hochwertige Preise zu gewinnen, die von engagierten Steinfurter Unternehmen gesponsert werden. Zudem wird ein Sonderpreis vergeben, bei dem der Klimaschutzmanager selbst eine große Rolle spielen wird. „In der Kategorie ,Schlag den Klimaschutzmanager‘ geht es nicht darum, so viele Kilometer wie möglich zu sammeln, sondern darum, möglichst viele Strecken mit dem Rad zurückzulegen“, erläutert Simon Möser. „Der Preis soll die Radler in den Fokus setzen, die es schaffen, ihre Alltagsmobilität mit dem Rad zu bewältigen. Es kommt es nicht auf die Länge der Strecke an, sondern auf die Anzahl der zurückgelegten Strecken“, ergänzt Bürgermeisterin Claudia Bögel-Hoyer. Einzige Bedingung für den Gewinn des Sonderpreis sei es, mehr Strecken als der Klimaschutzmanager Simon Möser zurückzulegen.

 

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