Feuerwehreinsatz
Drei Leichtverletzte nach Brand in Weberei

Borghorst -

Bei einem Brand in der Weberei der Firma Wülfing an der Altenberger Straße sind am frühen Donnerstagabend drei Mitarbeiter des Unternehmens leicht verletzt worden. Nachdem eine Absauganlage in Brand geraten war, hatten sie offenbar zu viel Rauchgase eingeatmet. 

Freitag, 11.09.2020, 08:15 Uhr aktualisiert: 11.09.2020, 08:24 Uhr
Feuerwehreinsatz: Drei Leichtverletzte nach Brand in Weberei
Ab dem frühen Donnerstagabend waren die Rettungskräfte mehrere Stunden im Einsatz. Foto: Jens Keblat

Um 18.10 Uhr am Donnerstagabend war zunächst der Löschzug Borghorst der freiwilligen Feuerwehr zusammen mit dem Rettungsdienst und der Polizei zu dem Brandereignis alarmiert worden. Wie Feuerwehr-Einsatzleiter Marc Telgmann vor Ort erklärte, war ursprünglich eine mobile Industrie-Absauganlage, eine Art übergroßer Staubsauger für die Entfernung von Textilstäuben, aus bislang ungeklärter Ursache in Brand geraten.

Der Brand habe sich dann jedoch auf ein sehr langes und weit verzweigtes Schachtsystem im Boden der Weberei ausgebreitet. Überall innerhalb des Schachtes seien immer wieder kleinere lose Textilreste in Brand geraten, so Telgmann weiter.

Drei Mitabeiter ins Krankenhaus gebracht

Mitarbeiter hätten anfangs noch die Absauganlage aus der Halle geschoben. Drei der Mitarbeiter erlitten möglicherweise dabei eine leichte Rauchgasvergiftung, sie wurden mit Rettungswagen zur weiteren Abklärung und Behandlung in ein nahes gelegenes Krankenhaus gebracht.

Brand in Weberei

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  • Die Polizei ermittelt nach einem Feuer in Borghorst zur Brandursache.

    Foto: Jens Keblat
  • In der Weberei der Firma Wülfing an der Altenberger Straße ist es am frühen Donnerstagabend zu einem Brand gekommen.

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  • Die Feuerwehr war stundenlang im Einsatz.

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  • Das Problem: Der Brand hatte sich auf ein sehr langes und weit verzweigtes Schachtsystem im Boden der Weberei ausgebreitet

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  • Über 40 Rettungskräfte waren im Einsatz.

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  • Drei Mitarbeiter der Weberei kamen mit Verdacht auf Rauchgasvergiftung ins Krankenhaus.

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  • Sehen Sie im Folgenden weitere Bilder des Feuerwehreinsatzes.

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Mehreren Trupps unter schwerem Atemschutz sei es frühzeitig gelungen, eine größere Brandausbreitung zu verhindern. Für die Feuerwehr gestaltete sich die weitere Brandbekämpfung dennoch komplex und sehr zeitintensiv: Insgesamt 46 Wehrleute, darunter 26 vom Löschzug Borghorst und 20 später noch nachalarmierte Kräfte vom Löschzug Burgsteinfurt, waren mehrere Stunden damit beschäftigt, den Brandrauch aus dem weitläufigen Gebäudekomplex zu verdrängen und das komplexe Schachtsystem mit Wasser zu fluten, um die Brandgefahr zu beseitigen. Etliche Trupps unter schwerem Atemschutz mussten dazu eingesetzt werden.

Polizei ermittelt zur Brandursache

Vom Korb der Drehleiter aus wurde die Lage in der Halle aus der Luft beobachtet. Erst am späten Abend konnte der Einsatz beendet werden. Wegen des Personenschadens hat noch während der Löscharbeiten die Kriminalpolizei routinemäßig die Brandursachenermittlung aufgenommen. Zur Höhe des entstandenen Sachschadens konnten noch keine Angaben gemacht werden.

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