Rat segnet 30 000-Euro-Investition für städtische Schulen ab
CO₂-Ampeln sorgen für regelmäßigen Luftaustausch

Steinfurt -

Einstimmig und ohne weitere Diskussion ist der neue Stadtrat in seiner konstituierenden Sitzung der Empfehlung der Verwaltung gefolgt, für die elf Schulen in Trägerschaft der Stadt kurzfristig 170 sogenannte CO₂-Ampeln anzuschaffen. Die Investition belastet die Stadtkasse mit einem Betrag in Höhe von 30 000 Euro. Zinsersparnisse bei den laufenden Krediten der Stadt sollen die Mehrbelastung auffangen.

Montag, 09.11.2020, 15:50 Uhr aktualisiert: 09.11.2020, 16:38 Uhr
Dicke Luft im Unterricht? Das soll es künftig dank CO₂-Ampeln in den Steinfurter Schulen nicht mehr geben. Wichtiger Nebeneffekt: Auch etwaige Virenbelastungen sollen so vermieden werden.
Dicke Luft im Unterricht? Das soll es künftig dank CO₂-Ampeln in den Steinfurter Schulen nicht mehr geben. Wichtiger Nebeneffekt: Auch etwaige Virenbelastungen sollen so vermieden werden. Foto: Uli Deck/dpa

 

CO-Ampeln dienen der Überwachung der Luftqualität in Räumen. Steigt der Wert über eine bestimmte Grenze an, erfolgt ein Signal mit der Aufforderung zum Lüften – in der Regel über die Fenster. Die Raumnutzer, in diesem Fall Schüler und Lehrer, profitieren nicht nur durch sauerstoffreiche Frischluft. Das Lüften leistet zudem einen großen Beitrag zur Senkung der Aerosolbelastung und damit zur Vermeidung von Infektionen mit dem Corona-Virus.

Im Vorfeld der politischen Beratung hat die Verwaltung eine Bedarfsabfrage bei den städtischen Schulen durchgeführt. Je nach Anzahl der Lehrpersonen, Mitarbeiter und auch der Räume seien dabei recht unterschiedliche Maßstäbe angewendet worden, heißt es dazu in der Sitzungsvorlage. Die Stadt habe daher einen Mittelweg gewählt und sei auf die genannte Zahl 170 gekommen.

Durch den Anforderungscharakter der COUnterrichtsunterbrechungen auf das erforderliche Maß begrenzt werden ohne die Gesundheit der

Andere Gemeinden – wie zum Beispiel Metelen – gehen noch einen Schritt weiter und haben aktive Luftreiniger für ihre Schulen angeschafft. Aber auch sie ersetzen das regelmäßige Stoßlüften nicht. Nach den Vorgaben des Landes sollte dieses in Schulräumen alle 20 Minuten erfolgen – außerdem natürlich während der Pausen.

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