Politik ist gegen Verlegung zur Gräfin-Bertha-Straße
Basketballfeld soll bleiben, wo es ist

Borghorst -

Der Abenteuerspielplatz zwischen Sandweg und Münsterstiege soll bleiben, wie er ist. Inklusive Basketballfeld. Der Ankündigung der Verwaltung, den Platz zu schließen und dafür am Sportpark an der Gräfin-Bertha-Straße einen neuen zu bauen, erteilt die Politik eine deutliche Absage.

Mittwoch, 02.12.2020, 16:21 Uhr aktualisiert: 02.12.2020, 17:29 Uhr
Das Basketballfeld an der Münsterstiege soll nicht verlegt, sondern aufgewertet werden, meint die Politik.
Das Basketballfeld an der Münsterstiege soll nicht verlegt, sondern aufgewertet werden, meint die Politik. Foto: Axel Roll

Außerdem musste das Baudezernat Kritik dafür einstecken, dass es die Verlegung ohne vorherige politische Beratung ins Spiel gebracht hatte. „Die Ausschüsse müssen beteiligt werden, da hilft auch kein Workshop“, sagte Planungsausschussvorsitzender Norbert Kerkhoff bei der Sitzung am Dienstagabend und spielte damit auf das Vorhaben der Stadt an, Nachbarn und Jugendliche unter Moderation der Streetworker an einen Tisch zu bringen, um eine alternative Nutzung für das Basketballfeld zu finden. Die Anlieger fühlen sich durch den Lärm, der von der Fläche ausgeht, gestört.

„Es ist dummes Zeug, dort was zu ändern“, machte Gebhard Niehus von der GAL, die maßgeblich an dem Bau der Anlage beteiligt war, seinem Ärger Luft. Einig waren sich die Fraktionen, dass der Abenteuerspielplatz aufgewertet werden muss. „Das ist ein Gesamttreffpunkt für Kinder und Jugendliche“, so Kerkhoff. Kurt Lewandowski von der FWS betonte, dass es nicht darum gehen könne, ob es einen Platz am Sandweg oder einen an der Gräfin-Bertha-Straße gebe, sondern an Sandweg und Sportzentrum. Josef Kamer (SPD) wies auf die große Entfernung zwischen den beiden Standorten hin. Die Jugendlichen in Wilmsberg benötigten ihr eigenes Spielfeld.

Am Abenteuerspielplatz hat sich in der Zwischenzeit schon an anderer Stelle etwas getan. Der Ballfangzaun am Bolzplatz wurde versetzt und das zwischenzeitlich abgebaute zweite Tor steht wieder. Und den Fraktionen versprach Hans Schröder: „Wir werden die Ausschüsse beteiligen.“

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