Johann Gerdener betrachtet die Veränderungen seit sechs Jahrzehnten
„Das Venn ist so gut wie tot“

Steinfurt -

Die beiden Schilder nebeneinander, mitten im Emsdettener Venn, sind für Johann Gerdener ein Widerspruch in Blau und Grün. Das auf den Kopf gestellte blecherne Dreieck weist das Areal als Naturschutzgebiet aus, das kleinere Rechteck ist das Zeichen für den Wasserschutz, liegen hier doch weit verstreut die vier Brunnen, die die Steinfurter äußerst zuverlässig mit Trinkwasser versorgen. „Die Wasserentnahme ist allerdings ein bedeutender Einschnitt in die Natur“, warnt Gerdener und erklärt damit, warum Wasser- und Naturschutz seiner Ansicht nach in diesem Fall ein unvereinbarer Gegensatz sind. Die Überlegungen der Stadtwerke, mittelfristig noch einen fünften Brunnen zu bohren, machen die Bedenken von Johann Gerdener nicht gerade kleiner. Von Axel Roll
Montag, 07.12.2020, 18:49 Uhr
Veröffentlicht: Montag, 07.12.2020, 18:49 Uhr
Kann ein Wasserschutzgebiet auch Naturschutzgebiet sein? Für Johann Gerdener ist das ein Widerspruch. Im Emsdettener Venn sind immer mehr Gräben (kl Bild) auch im Winter trocken.
Kann ein Wasserschutzgebiet auch Naturschutzgebiet sein? Für Johann Gerdener ist das ein Widerspruch. Im Emsdettener Venn sind immer mehr Gräben (kl Bild) auch im Winter trocken. Foto: Axel Roll
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