Nachfrageüberhang: Bismarckschule soll dreizügig werden
Im Werkraum ist noch Platz für eine Klasse

Burgsteinfurt -

Die Verwaltung schlägt dem in der kommenden Woche tagenden Schulausschuss vor, die Zahl der Eingangsklassen an der Bismarck-Grundschule im Schuljahr 2021/22 auf drei zu erhöhen. Bislang waren zwei Klassen vorgesehen, so hatte es der Rat im Sommer festgelegt.

Freitag, 08.01.2021, 16:19 Uhr
Beliebt: 61 Eltern haben ihre Kinder für das kommenden Schuljahr an der Bismarckschule angemeldet. Platz gibt es aktuell aber nur für 50 Erstklässler.
Beliebt: 61 Eltern haben ihre Kinder für das kommenden Schuljahr an der Bismarckschule angemeldet. Platz gibt es aktuell aber nur für 50 Erstklässler.

Die Verwaltung schlägt dem in der kommenden Woche tagenden Schulausschuss vor, die Zahl der Eingangsklassen an der Bismarck-Grundschule im Schuljahr 2021/22 auf drei zu erhöhen. Bislang waren zwei Klassen vorgesehen, so hatte es der Rat im Sommer festgelegt.

Die Befragung der Eltern beziehungsweise Erziehungsberechtigten der künftigen Erstklässler hat ergeben, dass 61 Kinder im kommenden Schuljahr gerne in die Bismarckschule gehen würden. Aufgrund der bisher geplanten Zweizügigkeit – es können maximal 25 Kinder pro Klasse beschult werden – gibt es damit einen Überhang von elf Erstklässlern. Diese würden nunmehr auf den Grundschulverbund umverteilt werden. Der Haken: Die Graf-Ludwig-Schule hat bei zwei Eingangsklassen keine weiteren räumlichen Kapazitäten mehr, bei der Willibrordschule als Bekenntnisschule wäre in jedem Fall eine Zustimmung der Eltern erforderlich, wenn ein Kind dort eingeschult werden soll. Hinzu kommt, dass neun der 61 Jungen und Mädchen, bei denen die Bismarckschule als Wunschschule angegeben ist, besonderen Förderbedarf haben.

Nach Abstimmung mit der Schulleitung schlägt die Verwaltung der Politik nunmehr vor, die Eingangsklassenzahl der Bismarckschule im kommenden Schuljahr von zwei auf drei zu erhöhen. Um die zusätzliche Klasse zu bilden, müsste ein Werk- zu einem Klassenraum umgenutzt werden. Da die Raumkapazitäten damit ausgeschöpft sind, wäre dies eine einmalige Maßnahme, schreibt die Verwaltung. Auch die Plätze in der OGS könnten aus diesem Grund nicht aufgestockt werden.

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