Zwei Wohn- und Geschäftshäuser vor dem Baubeginn
Neues Gesicht an der Münsterstraße

Borghorst -

Zwischen Meyer und Esprit tut sich was. Schon ab Montag schaffen die Abbruchbagger Fakten auf dem ehemaligen Jörden-Areal zwischen Münster- und Lechtestraße. Der Emsdettener Bauunternehmer Helmut Holz errichtet auf dem Innenstadt-Grundstück zwei Wohnkomplexe, die zur Fußgängerzone zusätzlich zwei kleinere Ladenlokale im Erdgeschoss – wie es der Bebauungsplan vorsieht – erhalten werden. Immobilien-Vermarkter Werner Otto rechnet damit, dass die vieretagigen Häuser Ende 2022 bezugsfertig sind.

Mittwoch, 03.02.2021, 16:59 Uhr aktualisiert: 04.02.2021, 09:10 Uhr
Der Neubau an der Münsterstraße: Zwei Geschäftslokale im Erdgeschoss und zwölf Eigentumswohnungen sollen dort entstehen.
Der Neubau an der Münsterstraße: Zwei Geschäftslokale im Erdgeschoss und zwölf Eigentumswohnungen sollen dort entstehen.

 

„Derzeit befinden wir uns mit der Stadt in der Endabstimmung für die Baugenehmigung“, so Otto im Gespräch mit dieser Zeitung. Die Bauvoranfrage sei lange gestellt. Geplant sind insgesamt 19 Eigentumswohnungen mit Größen zwischen rund 50 und über 100 Quadratmetern Wohnfläche. Zwölf davon an der Münsterstraße Nummer 19, sieben an der Lechtestraße 2-4.

Parken werden die Bewohner ihre Fahrzeuge in einer Tiefgarage. Sie soll 17 Stellplätze fassen, vier weitere werden im Innenhof des Neubaus geschaffen. Die Zufahrt wird über die Lechtestraße erfolgen.

Der Bau an der Münsterstraße wird drei Voll- und ein Staffelgeschoss mit Flachdach erhalten, das kleinere Gebäude mit Front zur Lechtestraße wird auf Wunsch der Stadt mehrere Giebeldächer erhalten. Werner Otto ist sich im klaren darüber, dass es für die beiden rund je 60 Quadratmeter großen Ladenlokale an der Münsterstraße nicht so einfach sein wird, Betreiber zu finden. Er ist aber optimistisch, dass nicht zuletzt die moderne Architektur Interesse bei Einzelhändlern wecken wird.

Der Zeitplan sieht vor, dass die Bauarbeiten für die Tiefgarage im zweiten Quartal beginnen. Für den Abbruch verspricht der Bauherr, die Belästigungen für die Anwohner so gering wie möglich zu halten. Werner Otto: „Zur Münsterstraße hin wird das Areal mit einem Holzzaun geschützt.“ Er geht davon aus, dass Ende des Monats die Abbrucharbeiten beendet sein werden.

Die 19 Eigentumswohnung sollen gehobenen Standard erhalten: Dreifachverglasung, Fußbodenheizung, Wärmepumpe, Parkett in Wohn- und Schlafräumen, elektrische Rollläden. „Für eine Vermarktung der Wohnungen ist es jetzt aber noch zu früh“, betont Otto.

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