Ein Ausblick auf die Zeit nach Corona
Man darf schon mal träumen

Fast ein Jahr ist es her, dass uns das damals neuartige Corona-Virus aus dem Alltag riss. Schließungen von Schulen, Clubs, Sporthallen und die Absage fast aller Veranstaltungen schockierten nicht nur uns in Deutschland, sondern die ganze Welt. Inzwischen gibt es einen Impfstoff, und man darf vorsichtig optimistisch sein, dass bald ein paar Lockerungen kommen werden. Wir schauen noch etwas weiter und haben einige Jugendliche aus Steinfurt gefragt, was sie vorhaben, sobald diese Pandemie überstanden ist.

Donnerstag, 18.02.2021, 15:30 Uhr aktualisiert: 18.02.2021, 15:54 Uhr
Shoppen, ohne Maske, ohne Einschränkungen: Das ist einer der ersten Punkte, die bei den Jugendlichen vor Ort auf der To-Do-Liste ganz oben steht. Ebenfalls oft genannt wurden Dinge wie Mannschaftssport und Freunde treffen.
Shoppen, ohne Maske, ohne Einschränkungen: Das ist einer der ersten Punkte, die bei den Jugendlichen vor Ort auf der To-Do-Liste ganz oben steht. Ebenfalls oft genannt wurden Dinge wie Mannschaftssport und Freunde treffen. Foto: Oliver Werner

 

Max Reidegeld, 17 Jahre, freut sich vor allem darauf, seine ganzen Freunde auf einmal wiedersehen zu dürfen: „Ich kann es kaum erwarten, Partys zu feiern und meine Freunde wiederzusehen. Vor allem freue ich mich darauf, meinen Geburtstag nachfeiern zu können. Mit einer größeren Freundesgruppe etwas zu unternehmen, ist doch noch mal was anderes, als sich nur zu zweit zu treffen. Wenn die Kontaktbeschränkungen aufgehoben sind, werde ich dann auch meine Leute besuchen, die ich die ganze Zeit nicht sehen durfte.“

Auch wenn viele bestimmt mitfühlen, sind es nicht nur die Kontaktbeschränkungen, die unser alltägliches Leben eingeschränkt haben. „Ich freue mich am meisten darauf, meinen normalen Alltag wieder zurückzuhaben. Vor allem aber sehne ich mich nach dem Training mit der Mannschaft. Wir konnten jetzt ewig nicht mehr zusammen Handball spielen, das vermisse ich richtig. Und natürlich freue ich mich wieder darauf, mal aus den eigenen vier Wänden heraus zu kommen und in den Urlaub zu fahren“, erzählt uns Sina Scherer, 16. In der Jugendfrei-Redaktion wird auch die Sehnsucht nach den Hobbys in Gruppen laut. „Ich kann es kaum erwarten, wieder mit der Band in persona zu proben. Momentan haben wir einen digitalen Probenraum, das ist aber nicht vergleichbar mit einer Session im Musikkeller, wo wir endlich mal alle wieder aufdrehen dürfen“, erklärt Max Roll.

Tim Sippel hofft ebenfalls darauf, bald wieder in große Hallen zu dürfen: „Es ist schwierig zu sagen, was ich wirklich als Erstes nach Corona machen würde, aber ich freue mich tierisch auf große Events und Urlaub. Bis man auf ein Konzert gehen kann, wird es wohl noch etwas dauern. Was bestimmt schon eher wieder aufmacht, sind die Fitnessstudios. Da werde ich direkt hingehen. Ansonsten könnte ich mir vorstellen, nach Corona endlich mal wieder schön in einem Restaurant essen zu gehen.“

Sophie Scheipers, 17 Jahre, hat schon eine ganz genaue Vorstellung von dem Tag, an dem der Lockdown vorbei ist: „Mein erster Tag wird so aussehen: Morgens früh gehe ich ins Fitnessstudio, nach dem Training fahre ich mit meinen Freunden nach Münster, um endlich mal wieder shoppen zu gehen. Nach der Einkaufstour darf ein Besuch in einem leckeren Restaurant natürlich nicht fehlen und abends gehen wir dann alle zusammen auf eine Party. An dem Tag möchte ich all das vereinen, was ich so vermisst habe, meine Freunde aber auch meinen Sport oder das Mannschaftstraining. Das alles und dann ohne Maske. Darauf freue ich mich unheimlich.“

Auch Maurus Hegge hat ähnliche Pläne wie Sophie. Er ist optimistisch, dieses Jahr schon mehr unternehmen zu können: „Ich freue mich einfach auf einen normalen Alltag. Besonders das Training und die Turniere fehlen mir. Mindestens genau so vermisse ich aber die Zeit mit Freunden, Kinobesuche, shoppen gehen und all das. Meine große Hoffnung bleibt, dass ein wenig Normalität zurückkommt, wenn es Sommer wird und wir die Zeit hoffentlich ohne große Einschränkungen genießen können.“

Lisa Merker,

Luca Hannah Roters &

Franziska Böckenhoff

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