Fundbüro im Rathaus
Wenn im Schrank das Handy klingelt

Steinfurt -

Corona macht sich offenbar auch bei der Arbeit im Fundbüro bemerkbar: 2019 wurden bei der Stadt noch rund 200 Fundsachen gemeldet, 2020 waren es knapp nur die Hälfte davon. „Die Leute sind nicht mehr so viel unterwegs“, sieht Sachbearbeiterin Anna Schulze Samberg durchaus „Corona-Gründe“. Von Erhard Kurlemann
Mittwoch, 10.03.2021, 05:51 Uhr
Veröffentlicht: Mittwoch, 10.03.2021, 05:51 Uhr
Aktuell werden offenbar nur wenige Schlüssel gefunden. Obwohl manche durchaus auffällige Anhänger haben, blieben die Besitzer bislang „verschollen“.
Aktuell werden offenbar nur wenige Schlüssel gefunden. Obwohl manche durchaus auffällige Anhänger haben, blieben die Besitzer bislang „verschollen“. Foto: Erhard Kurlemann
 Manchmal, so erzählt Anna Schulze Samberg, muss sie schmunzeln, wenn ein Handy klingelt. Sie kennt dabei auch die Kettenreaktion, die so ein Ton nach sich zieht: Viele greifen zu ihrem Gerät, um festzustellen, dass dieser Anruf nicht für sie war. Und manchmal lässt sich das Rätsel gar nicht lösen, für wen der Anruf denn gewesen sein könnte. Wenn das Handy im Büroschrank liegt, und zwar dort, wo die Fundsachen aufbewahrt werden. „Manchmal gelingt es aber durch das Klingeln, den Eigentümer zu finden.“ Anna Schulze Samberg ist Sachbearbeiterin im Rathaus und kümmert sich um die Fundsachen.
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