Verwaltung am Kirchplatz wird zum Beratungshaus
Caritas baut am Marienweg neu

Borghorst -

Mit dem Neubau der Caritasverwaltung wird das Areal rund um die Marienkirche überhaupt nicht mehr wiederzuerkennen sein. Der Abriss des alten Theresia-Kindergartens und des Don-Bosco-Heimes ist in greifbare Nähe gerückt – und damit der erste Bauabschnitt des Millionen-Projektes. Mittlerweile haben sich die Bauherren auch für ein Architekturbüro entschieden, das den Neubau realisieren soll. Es ist Maas und Partner aus Münster, die ersten Außenansichten präsentierten Tectum-Caritas-Geschäftsführer Gregor Wortmann und Haus-Architekt Jürgen Eierhoff in dieser Woche der Kommunalpolitik.

Donnerstag, 15.04.2021, 17:06 Uhr aktualisiert: 16.04.2021, 16:20 Uhr
Die ersten Pläne für den Neubau der Caritas-Verwaltung am Marienweg sind fertig. Das Gebäude wird in H-Form entstehen.
Die ersten Pläne für den Neubau der Caritas-Verwaltung am Marienweg sind fertig. Das Gebäude wird in H-Form entstehen.

 

Danach wird die neue Zentrale ein großes H auf das 8000 Quadratmeter große Grundstücke gegenüber der Marienkirche bilden. „Im ersten Bauabschnitt schaffen wir Raum für 70 Verwaltungsarbeitsplätze“, so Architekt Jürgen Eierhoff.

In Abschnitt Nummer zwei wird ein Gebäude mit Besprechungsräumen entstehen. „Sie werden aber auch für Veranstaltungen im Quartier zur Verfügung stehen“, betonte Eierhoff. Mittelfristig soll der Neubau den Pfarrsaal im Don-Bosco-Heim ersetzen. Fünf Jahre soll der Saal aber noch von der Gemeinde genutzt werden können, verspricht Geschäftsführer Gregor Wortmann. Generell, so Wortmann, sei der Caritas sehr an einer guten Nachbarschaft im Quartier am Marienweg gelegen.

Auf dem 8000-Quadratmeter-Grundstück werden im hinteren Teil Parkplätze für die Caritas-Mitarbeiter geschaffen. Der dortige Bolzplatz wird den Kindern und Jugendlichen wohl noch Jahre zur Verfügung stehen.

Der Umzug in Richtung Marienkirche wird notwendig, weil das ehemalige Sparkassengebäude am Kirchplatz zu eng geworden ist. „Wir sind dort seit 40 Jahren zu Hause“, erläuterte Gregor Wortmann.

Ursprünglich habe die Caritas überlegt, am Kirchplatz umzubauen und zu erweitern. Das Grundstück setze dort aber zu enge Grenzen. Darum werde der alt-ehrwürdige Klinkerbau umgenutzt zu einem „Haus der Caritas“, in dem verschiedene Beratungsangebote des Verbandes zusammengefasst werden sollen. Die Nutzfläche des jetzigen Verwaltungsgebäude beträgt 800 Quadratmeter, das Grundstück am Kirchplatz ist nur 900 Quadratmeter groß.

Der Caritasverband Steinfurt hatte vor genau zwei Jahren die Umzugspläne öffentlich gemacht. Nach dem Kauf des Grundstücks hatte der Verband verschiedene Architekten gebeten, sich Gedanken um Neubaupläne zu machen. Das beste Konzept lieferte aus Sicht des Bauherren das Büro Maas und Partner aus Münster.

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