Ausschuss für Bauen, Wohnen und Sicherheit
Pläne für eine grüne Stadtachse

Borghorst -

Borghorst soll grüner werden. Geplant ist eine Stadtachse vom BWS-Center bis hin zum Rathaus. Insbesondere der Arnold-Kock-Park soll dafür aufgewertert werden. Umliegende Grünflächen werden in das Projekt ebenfalls einbezogen

Donnerstag, 29.04.2021, 22:00 Uhr
Der Arnold-Kock-Park soll ökologisch aufgewertet werden und in das Projekt „Grüne Innenstadt Borghorst“ eingebunden werden.
Der Arnold-Kock-Park soll ökologisch aufgewertet werden und in das Projekt „Grüne Innenstadt Borghorst“ eingebunden werden. Foto: Marion Fenner

„Grüne Innenstadt Borghorst“ ist der Titel eines Konzeptes, dass die Grünflächen innerhalb Borghorsts aufwerten will. Dazu gehört auch der Arnold-Kock-Park, wie der Technische Beigeordnete Hans Schröder in der Videokonferenz des Ausschusses für Bauen, Wohnen und Sicherheit betonte. Als Grünfläche sei das Areal unantastbar.

Fledermauskästen

Auch der Bereich des Stiftsgeländes werde bei den Plänen eingebunden. Mit der Kirche stehe die Verwaltung in eigenem Dialog. Insgesamt solle eine grüne Achse vom BWS-Center über den Roten Platz bis hin zum Nikomedeskirchhof und dem Weberquartier bis zum Rathaus entstehen, sagte Schröder. 5000 Euro für das Projekt seien in diesem Jahr im Haushalt für die Parkgestaltung eingestellt worden. Der Arnold-Kock-Park solle ökologisch aufgewertet werden. Einige Fledermauskästen seien als erste Maßnahme bereits aufgehängt worden.

Städtebauliches Entwicklungskonzept

Mit Vertretern der Bezirksregierung und des Landesministeriums habe in der vergangenen Woche eine erste Innenstadtbegehung stattgefunden, berichtete Schröder weiter. Finanziert werden solle das Projekt mit Fördergeldern unter anderem aus den Integrierten Städtebaulichen Entwicklungskonzept (ISEK). Mittels eines landschaftsarchitektonischen Wettbewerbs sollen Vorschläge für die Umsetzung der Stadtachse ermittelt werden. Schröder rechnet etwa mit 150 000 bis 200 000 Euro. Frank Müller (SPD) wollte wissen, ob auch der Kneipp-Verein beteiligt wird. Das bejahte Schröder und erklärte, dass auch an Ruhebänke und Rundgänge gedacht sei.

Wettbewerb

Josef Kamer (SPD) fand die Pläne zu allgemein und wollte wissen, wann es Konkreteres zu sagen gebe. „Wir planen 2022 aus dem Wettbewerb heraus und könnten 2023 erste Dinge für die grüne Achse umsetzen“, so Schröder. „Wir wollen das Projekt nicht auf die lange Bank schieben und auch nicht auf die Fertigstellung des Weberquartiers warten.“

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