Steinfurts Bürgermeisterin legt keinen Wert auf besondere Formen der Etikette
Kein „Sofagate“ mit Bögel-Hoyer

Steinfurt -

Für Präsidentin der Europäischen Kommission, Ursula von der Leyen, stand bei einem Besuch in der Türkei kein Stuhl bereit. Ein Eklat und ein Verstoß gegen übliche Umgangsformen. Steinfurts Bürgermeisterin Claudia Bögel-Hoyer ist so etwas noch nicht passiert. Sie fühlt sich immer korrekt behandelt und dabei legt sie darauf eigentlich gar keinen gesteigerten Wert. Von Marion Fenner
Montag, 03.05.2021, 17:06 Uhr
Veröffentlicht: Montag, 03.05.2021, 17:06 Uhr
Claudia Bögel-Hoyer
Claudia Bögel-Hoyer Foto: Stadt Steinfurt
Selbst im Internetlexikon Wikipedia hat der Begriff „Sofagate“ schon Einzug gehalten. „Als Sofagate bezeichnen die Medien einen Vorfall während des Besuchs einer hochrangigen Delegation der Europäischen Union in der Türkei im April 2021. Die türkische Regierung sah vor, dass das offizielle Foto nur den türkischen Präsidenten Recep Tayyip Erdoğan und den Ratspräsidenten der Europäischen Union, Charles Michel, zeigen sollte, nicht aber die Präsidentin der Europäischen Kommission, Ursula von der Leyen“, heißt es in dem Eintrag. Frauenfeindlich Weil nur zwei Stühle bereitstanden, musste von der Leyen, ebenso wie der türkische Außenminister Mevlüt Çavuşoğlu, auf einem weiter entfernt stehenden Sofa Platz nehmen.
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