Mi., 23.07.2014

Literatur «Black Neon» in Los Angeles

Berlin (dpa) – Mit «Black Neon» setzt der Amerikaner Tony O’Neill die Geschichte um die beiden Junkies Randal und Jeffrey aus dem Roman «Sick City» fort. Ein Regisseur will der Glitzermetropole einen Spiegel vorhalten und engagiert die beiden, um Abgründe aus Sucht, Sex und Verbrechen zu entdecken.

Von dpa

Dieser Handlung, die durchaus Anklänge an Charles Bukowski zeigt, setzt O’Neill eine moderne Krimihandlung gegenüber. Zwei Frauen versuchen, sich ihren persönlichen Traum von Freiheit mit Waffen zu erkämpfen. Allen Beteiligten gemein ist der Wille nach einem Leben frei von irgendwelchen Einschränkungen. Auf rund 400 eng beschriebenen, nicht nummerierten Seiten präsentiert O’Neill eine schwer verdauliche tour de force in die Unterwelt der modernen Gesellschaft.

- Tony O’Neill: Black Neon. Heyne Verlag, München , ca. 400 Seiten, 9,99 Euro, ISBN 978-3-453-67663-3.



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