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Das Kriegsende im TV: Die große Stunde der Spartensender

Berlin (dpa) - Das Ende des Zweiten Weltkriegs nimmt am Stichtag 8. Mai viel Sendezeit im deutschen Fernsehen ein - doch fast alle Beiträge rund um die Kapitulation sind auf den Spartenkanälen zu sehen.

Montag, 04.05.2015, 13:40 Uhr aktualisiert: 04.05.2015, 13:46 Uhr

Die großen Fernsehsender, die zum Teil wie ARD und ZDF schon in den Wochen zuvor die Zeit rund um die Kapitulation thematisierten, bringen am 8. Mai ihre Regelprogramme, berichten jedoch in ihren Nachrichtensendungen über das Thema. Eine Übersicht:

ARTE: Um 15.20 Uhr ist das französische Kriegsdrama «Die Flüchtigen» von 2003 mit Emmanuelle Béart zu sehen, um 16.25 Uhr die Dokumentation «Eine Blutspur durch Frankreich» und um 20.15 Uhr das zweiteilige Drama «Deckname Caracalla» über einen Charles-de-Gaulle-Gefolgsmann, der nach der Niederlage von Marschall Pétain gegen Nazi-Deutschland in den Krieg ziehen will.

PHOENIX: Um 18 Uhr beginnt der Ereigniskanal mit der Dokumentation «Im Gleichschritt», danach folgen die Filme «Zweiter Weltkrieg - Der erste Tag» (18.30 Uhr) und «Zweiter Weltkrieg - Das erste Opfer» (19.15 Uhr), um 20.15 Uhr ist das Dokudrama «Die letzte Schlacht» (2005) über den Häuserkampf in Berlin dran, danach geht es um 22 Uhr «Auf Zeitreise mit Guido Knopp».

N-TV: Der private Nachrichtensender sendet am Abend ab 20.15 Uhr die fast drei Stunden lange, dreiteilige Dokumentation «Kapitulation und Befreiung - Das Ende der Hitlerdiktatur».

N24: Um 17.10 Uhr geht es um «Die letzten Tage der Wehrmacht», am Abend folgen die Dokus «Der große Krieg» (20.05 Uhr), «Fataler Frieden» (21.05 Uhr), «Diktatoren und Demokraten» (22.05 Uhr), «Der Blitzkrieg» (23.05 Uhr) und «Globaler Krieg» (00.05 Uhr).

ZDFINFO steigt mit dem Film «Grauen des Krieges» (18.45 Uhr) ein und setzt das Programm mit der Doku «Die Verbrechen der Befreier» (19.30 Uhr) fort, dann kommen die Beiträge «Die Stunde Null» (20.15 Uhr), «Countdown zum Untergang» (21 Uhr), «Hamburg nach dem Feuersturm» (21.45 Uhr), «Die Wahrheit über den Holocaust» (22.30 Uhr) und «Das Dritte Reich vor Gericht» (23.15 Uhr).

Bereits in den Tagen zuvor ist das Fernsehen voll mit historischen Beiträgen, wenn auch noch etwas zurückhaltender. Unter anderem wiederholt 3sat ab 5. Mai an drei Abenden hintereinander den gut zwei Jahre alten, preisgekrönten und viel besprochenen ZDF-Dreiteiler «Unsere Mütter, unsere Väter», N24 hat die Abende vom 6. und 7. Mai vollgepackt mit Dokumentationen.

Das ZDF sendet am 5. Mai (20.15 Uhr) als Erstausstrahlung die Dokumentation «Die Verbrechen der Befreier - Amerikas dunkle Geheimnisse im Zweiten Weltkrieg», die ZDFinfo am 8. Mai wiederholt.

Die ARD strahlt am 6. Mai den rund vier Jahre alten Kinofilm «Die verlorene Zeit» aus, in dem eine in New York lebende ehemalige Gefangene aus dem Konzentrations- und Vernichtungslager Auschwitz (gespielt von Dagmar Manzel) im Jahr 1976 ihren Befreier, einen Polen, zufällig im Fernsehen wiedersieht und Kontakt zu ihm aufnimmt.

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